Von Blaubeere bis Superman – bundesweit werden Babynamen immer ausgefallener. In Schramberg ging es 2025 dagegen deutlich bodenständiger zu.
174 Neugeborene erblickten im Jahr 2025 in der Talstadt das Licht der Welt. Darunter waren 72 Jungen und 102 Mädchen, wie die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion mitteilt. Für frischgebackene Eltern stellt sich dabei eine der ersten und oft schwierigsten Fragen: Wie soll das Kind heißen? Die Vielfalt an Vornamen nimmt bundesweit seit Jahren stetig zu.
In ganz Deutschland tauchen dabei regelmäßig besonders ausgefallene Namenswünsche auf. So wurden 2025 exotische Vornamen, wie Blaubeere, Pepsi-Carola oder Sherlock zugelassen. Andere Vorschläge wie Lamborghini, Lucifer oder Superman wurden dagegen nicht zugelassen – zum Wohl des Kindes vermutlich auch besser so. Gleichzeitig sind Namen wie wie Xing, Sky oder Jamy-Oliver im Aufwind und sogar erlaubt.
Stadt bleibt von Extremen weit entfernt
Von solchen Extremen ist Schramberg jedoch weit entfernt, wodurch es für das Standesamt entsprechend ruhig blieb. Kein einziger Vorname musste 2025 abgelehnt werden. Beliebtester Jungenname war im vergangenen Jahr Jakob, der viermal vergeben wurde. Bei den Mädchen lag Clara, mit drei Nennungen, an der Spitze. Damit weicht Schramberg vom bundesweiten Trend ab, wo Noah und Sophia auf Platz eins thronen.
Beliebteste Vornamen auch in Schramberg vertreten
Dahinter folgen einige Namen, die je zweimal vergeben wurden. Bei den Mädchen waren es Anastasia, Lara, Lea, Liana, Matilda, Rebecca sowie Sofia/Sophia. Bei den Jungen tauchten die Vornamen Elio, Fynn/Finn, Leon, Lino, Linus, Luca, Luis, Malik, Matheo, Nelio und Noah jeweils zweimal auf. Somit sind Deutschlands beliebteste Vornamen auch in Schramberg vertreten.
Alle übrigen Neugeborenen erhielten individuelle Vornamen, die im Jahr 2025 nur einmal vergeben wurden. Damit zeigt Schramberg eine enorme Vielfalt bei den Namen für Neugeborene.