Die drei ausgesetzten Katzenbabys sind wieder zurück bei der Katzenmutter (Symbolfoto). Foto: Pixabay

Es war ein besonderer Fall von Tierquälerei: Eine Frau hatte in Freiburg drei Babykatzen in einen Bach geworfen. Nun hat die Polizei eine Verdächtige ermittelt.

Nachdem eine zunächst unbekannte Frau vor wenigen Tagen in Freiburg drei Katzenbabys in einer Tüte in einen Bach geworfen hatte, hat die Polizei nun eine Verdächtige ermittelt.

 

Ausgangspunkte für den Ermittlungserfolg des Fachdiensts Gewerbe/Umwelt der Polizei war eine Zeugenaussage.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte ist eine 87 Jahre alte Frau verdächtig, die drei Jungkatzen in einer Tüte in einen Bach im Freiburger Stadtteil Haslach geworfen zu haben. Die Frau habe bereits Katzen besessen und steht nun in Verdacht, die Katzenbabys ausgesetzt zu haben.

Zeugin spricht Frau an – diese wirft die Tüte mit Kätzchen in einen Bach

Sie soll am Tattag die Katzen in einer Tüte getragen haben und wurde von einer Zeugin auf den Inhalt dieser Tüte angesprochen. Daraufhin soll sie die Tasche mit den Tieren in einen Bach geworfen haben. Trotz der Kälte sprang die Zeugin sofort ins Wasser und rettete die Katzen. Auch dank des schnellen Eingreifens nahmen die Kätzchen keinen langfristigen Schaden.

Der Frau droht ein Tierhaltungsverbot

Wie die Polizei mitteilt, sind die Jungtiere nun wieder bei der Katzenmutter. Der Frau, die die Katzen in den Bach geworfen hat, droht dagegen ein generelles Tierhaltungsverbot. Eine solche Maßnahme werde im Zuge der Ermittlungen mit dem zuständigen Veterinäramt geprüft, so die Polizei.