Hier am Sulzer Kreuz soll der erste Abschnitt der neuen Kreisstraße enden. Baustart soll Ende 2025 sein. Foto: Bender

Der Ortenauer Landrat ist zuversichtlich, dass es bei der neuen Trasse von Ringsheim nach Lahr nicht zu Verzögerungen kommt.

„Der anvisierte Fertigstellungstermin 2028 ist weiterhin das Ziel von mir und meiner Kreisverwaltung“ – mit diesen Worten hat sich Landrat Thorsten Erny an die Mitglieder des Umwelt- und Technikausschusses gewandt. Damit reagierte er auf die Berichterstattung unserer Redaktion aus dem Ringsheimer Gemeinderat.

 

Dort hatte Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler von den Herausforderungen beim Trassenbau berichtet. Vor allem der Bau von drei Über- und Unterquerungshilfen für drei verschiedene Fledermausarten und andere Tiere gestalte sich aufwendig, berichtete er vergangene Woche. Es sei ein Projekt, das „Seinesgleichen sucht“, so der Straßenbauamtsleiter. Man habe mehrere sehr gute Gespräche mit dem Verkehrsministerium geführt. Vor allem, dass man flächenschonend baue, komme in Stuttgart gut an.

Dennoch sei der Plan, die Kreisstraße 2028 fertigzustellen, sportlich. Er rechne eher mit 2030, so Gäßler im Ringsheimer Rat. Das relativierte Erny nun. 2028 sei weiterhin das Ziel, er werde die Mitglieder des Umwelt- und Technik-Ausschusses über wesentliche Entwicklungen laufend informieren.

Baustart Ende 2025

Die K 5344, wie die Straße heißen wird, soll nordwestlich von Ringsheim an der B 3 beginnen und im ersten Abschnitt bis an Sulzer Kreuz führen. Baustart soll Ende kommenden Jahres sein, so Gäßler in Ringsheim. Der zweite Abschnitt ist an Kippenheimweiler und Langenwinkel vorbei bis zur B 415 in Lahr geplant.