Ein gefährliches Unterfangen: Zwei Radfahrer versuchen bei der Saline auf die B 463 bei Haigerloch-Stetten einzufädeln. (Archivfoto). Foto: Thomas Kost

Nach Aussagen von Verkehrsminister Hermann zu einem tödlichen Radunfall fragt sich Margit Raabe aus Stetten, wann sich Radler entlang der B 463 endlich sicher fühlen dürfen.

Es ist für die Radfahrer im Bereich Haigerloch wie ein Schlag ins Gesicht! In dem Artikel über einen tödlichen Radunfall war zu lesen, dass Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gesagt habe, Radfahrer sollten sich sicher fühlen können – „gerade entlang von stark befahrenen Landesstraßen“.

 

Daher übernehme das Land jetzt Verantwortung – es werde nun ein Radweg ausgebaut, weil das die sicherste Alternative zum Befahren der Landesstraße sei.

Wann wird der Radweg bei Haigerloch-Stetten durchgängig hergestellt?

Wir hier im Raum Haigerloch müssen aber auf dem Autobahnzubringer der B 463 – einem Teilstück bei Stetten von etwa 600 Metern Länge – mit dem Rad fahren um die Anschlussstrecken in Richtung Haigerloch/Gruol/Empfingen zu erreichen. Diese kurze Strecke ist so stark befahren, dass Auto an Auto und Lkw an Lkw kaum zu zählen sind!

Die gefährliche Situation besteht jetzt schon über ein Jahrzehnt und keine Behörde – weder Landkreis/Regierungspräsidium noch das Verkehrsministerium – wird tätig, obwohl bei allen seit langem dieser gefährliche Abschnitt bekannt ist.

Muss hier auch erst ein toter Radler zu beklagen sein, bis der Radweg durchgängig hergestellt wird?

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