Im März begannen die Bauarbeiten an der Bundesstraße. Es wurden Stützmauern saniert und Betonarbeiten im Steinbistunnel ausgeführt. Im Oktober stehen noch restliche Aufgaben an. Vollsperrungen des Tunnels konnten vermieden werden.
Schon früh, in diesem Jahr, in der ersten Märzwoche, begannen Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 33, die das Regierungspräsidium Freiburg auch so angekündigt hatte. So wurden die Betonwände im Steinbistunnel im Bereich Gremmelsbach aufwendig saniert, danach herrschte lange Zeit erst einmal Ruhe.
Im Bereich zwischen der Hirschrankkurve und dem Bereich oberhalb des Anwesens Sommerauerstraße 51 wurden fünf Stützmauern mit großem Aufwand saniert und auch erhöht. Diese Arbeiten waren mit Beginn der Handwerkerferien weitestgehend abgeschlossen.
Für viele Autofahrer war daher nicht ersichtlich, weshalb die Einschränkung auf zwei Fahrbahnen weiterhin galt. Seitens des Regierungspräsidiums erklärte der stellvertretende Pressesprecher Matthias Henrich auf Nachfrage, dass man nach wie vor davon ausgehe, dass die Bauarbeiten Mitte Oktober abgeschlossen seien.
Begehung mit Bauleiter
Die Arbeiten an den Stützwänden waren laut Henrich bis zu Beginn der Handwerkerferien beendet. Anfang September erfolgten Asphaltarbeiten in den Bereichen zwischen den Bauwerken. Zudem wurden teilweise noch Geländer als Absicherung montiert. Nachdem diese Arbeiten nun auch abgeschlossen sind, konnte bei einer mittlerweile erfolgten Begehung mit dem Bauleiter der ausführenden Firma festgelegt werden, welche Restarbeiten wie Verfugungen, Verfüllungen, Eindecken von Restflächen mit Oberboden und abschließende Reinigungsarbeiten noch zu erledigen sind. Dies soll voraussichtlich bis Anfang Oktober durchgeführt werden.
Alles im Zeitrahmen
„Nach der anschließenden Bauwerksabnahme wird die Verkehrssicherung zurückgebaut. Die ausführende Firma wird also die Bauarbeiten in dem ihr zur Verfügung gestellten Zeitrahmen fertigstellen“, erklärte Henrich im Gespräch mit unserer Redaktion.
Die Arbeiten im Steinbistunnel wurden planmäßig Anfang Juli begonnen und sollen Anfang November 2024 endgültig abgeschlossen sein – die Betonsanierung selbst war sehr zügig beendet.
„Derzeit sind die Adaptionsbeleuchtungen West und Ost einschließlich Verkabelung und Leuchtdichtesensoren fertig installiert“, erklärt der stellvertretende Pressesprecher. Um die Sicherheit für die Mitarbeiter der Firma Spie Dürr aus Weinstadt zu gewährleisten, wurden dafür zwei Fahrspuren im Tunnel gesperrt und eine Ampelregelung eingeführt. Im Moment wurden wieder zwei Fahrspuren freigegeben und damit die Ampel abgebaut. „Wir sind jetzt ab sofort dabei, die Beleuchtung in der Mitte zu installieren, gehen aber davon aus, dass diese Arbeiten noch in dieser Woche abgeschlossen sind“, betont dazu Stefan Mohos, der Bauleiter der ausführenden Firma.
Nachdem der Verteiler- und Anschlussschrank erneuert, respektive ersetzt wurde – einschließlich der erforderlichen Tiefbauarbeiten und Überdachung – seien momentan Arbeiten hinsichtlich des Energie-Anschlusses im Gange. Danach seien in der Hauptsache noch die Begehung und die Abnahme fällig. „Somit sind keine wesentlichen terminlichen Verschiebungen erkennbar.
Funktionstests geplant
Nach Abschluss der Elektroinstallationsarbeiten im Oktober sind dann noch für November 2024 Funktionstests der Steuerung und Regelung geplant, die jedoch keine Auswirkungen auf den Verkehr haben werden.
„Wir dürfen darauf hinweisen, dass infolge der guten Abstimmung und Organisation durch die ausführende Firma die beiden angekündigten Vollsperrungen des Tunnels vermieden werden konnten“, stellt Henrich abschließend fest.
Die Kosten für die Arbeiten an den Stützwänden liegen bei rund 1,4 Millionen Euro, die Betonsanierung des Tunnels kostet etwa 530 000 Euro, die Nachrüstung der Beleuchtung liegt bei 1,35 Millionen Euro.