Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

B 33 bei St. Georgen Behörde verlängert 70er-Zone

Von
Wer nach dem Autohaus Storz Gas geben möchte, könnte künftig ein Problem bekommen. Foto: Asawin – stock.adobe.com

Der 70er-Bereich auf Höhe von J.G. Weisser und dem Autohaus Storz wurde verlängert. Das soll für mehr Sicherheit sorgen, wie das Landratsamt in unserem (SB+)Artikel ausführt.

St. Georgen - Wer dieser Tage in Richtung Peterzell unterwegs ist und geradezu aus Gewohnheit nach der Kreuzung zur Industriestraße aufs Gaspedal drücken möchte, kommt sicher ins Stutzen. Denn seit diesem Monat gilt die 70er-Zone, die eigentlich auf Höhe des Autohauses Storz endete, bis hinter den Brudermoosparkplatz.

Besichtigung vor Ort bringt die Entscheidung ins Rollen

Angestoßen wurde diese nun umgesetzte Änderung bereits im Sommer dieses Jahres. Am 29. Juli fand eine Verkehrsschau statt, im Rahmen derer die Stadt St. Georgen laut dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis den Vorschlag vorbrachte, die 70er-Zone zu erweitern.

Unfälle häufen sich, doch von Schwerpunkt ist nicht die Rede

Wie Heike Frank, Pressesprecherin des Landratsamtes ausführt, habe man sich hierfür vor allem aufgrund der Häufung von Unfällen entschieden. "An diesen Stellen gab es vor allem beim Linksabbiegen im Bereich ›Ursprung‹ Auffahrunfälle", erklärt sie. "Und leider gab es auch bei der Situation, das Verkehrsteilnehmer aus dem Parkplatzbereich ausfuhren, immer wieder Verkehrsunfälle oder gefährliche Situationen." Dennoch werde der Bereich rund um den Brudermoosparkplatz von der Behörde nicht als Unfallschwerpunkt angesehen.

Ähnlich bewertet das auch das Polizeipräsidium Konstanz, das für St. Georgen zuständig ist. Wie Pressesprecher Jörg-Dieter Kluge auf Nachfrage bestätigt, habe die Polizei die Anregung der Stadt unterstützt.

Um die unübersichtliche Stelle für ein- und ausfahrende Autos also etwas sicherer zu machen, heißt es künftig: Fuß vom Gas rund um den Brudermoosparkplatz. Danach gilt weiterhin Tempo 100 bis kurz vor der Ampel an der Kreuzung B 33/Buchenberger Straße.

"Das nehmen wir in die nächste Verkehrsschau auf." Oft ist das ein Versprechen, das etwa in Fragestunden im Gemeinderat auf Beschwerden folgt. Doch was genau passiert eigentlich bei solch einer Schau?

Wie das Landratsamt erklärt, nehmen an diesem Treffen, in dem aktuelle Verkehrsprobleme und rechtliche Lösungsmöglichkeiten besprochen werden, Vertreter verschiedenster Behörden Teil. In der Regel seien das im Landkreis Schwarzwald-Baar Verantwortliche der Stadt- oder Gemeindeverwaltung, des Polizeipräsidiums Konstanz, der Straßenbauverwaltung und des Straßenverkehrsamtes.

"Die Verkehrsschau wird regelmäßig etwa ein bis zweimal im Jahr oder aus aktuellem Anlass einberufen", so Pressesprecherin Heike Frank. Der Ablauf der Verkehrsschau richte sich nach den zu besprechenden Themen. Teilweise könnten die Verkehrssituationen mit Kartenmaterial und Fotos gemeinsam besprochen und entschieden werden. "In der Regel finden allerdings Vor-Ort-Termine statt, sodass sich die Teilnehmer einen Eindruck der örtlichen Gegebenheiten verschaffen können."

Die Themen würden durch die Teilnehmer vorgeschlagen. Bürgern sei es möglich, Themen oder Anregungen der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder dem Straßenverkehrsamt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis mit der Bitte zu melden, diese in einer der nächsten Verkehrsschauen zu behandeln.

Fotostrecke
Artikel bewerten
4
loading

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek-Lais

Fax: 07724 94818-15

Ihre Redaktion vor Ort Triberg

Christel Börsig-Kienzler

Fax: 07724 94818-15

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.