Die Haigerlocher Straße in Rangendingen wird vom Gasthof Rössle bis zur Grosselfinger Straße zur Parkverbotszone. Wann tritt das Verbot in Kraft?
Viel hilft nicht immer viel, vor allem mit Blick auf die zahlreichen Autos in der Ortsmitte Rangendingen. Dort herrscht reger Verkehr, etwa zur Bäckerei oder zum Metzger. Hinzu kommen all die Anwohner, die ihren Wagen abstellen.
Die Situation ist bekannt und seit Jahren Thema. Nun ändert sich die Lage: Die Obere Gasse wird aufgrund einer privaten Baumaßnahme längere Zeit gesperrt und deshalb wird die Haigerlocher Straße von der Einmündung Oberdorfstraße bis zur Grosselfinger Straße zur durchgehenden Parkverbotszone. Und das ab Dienstag, 11. November, für ein Jahr.
Das ist bei der Sitzung des Rangendinger Gemeinderats am Montagabend bekanntgeworden. Wie Oliver Freiberg, im Rathaus zuständig für das Ordnungsamt, mitgeteilt hat, würden inzwischen sogar die Busse die Haltestellen über die Obere Gasse anfahren, weil die Haigerlocher Straße für die großen Fahrzeuge wegen der parkenden Autos kaum noch gefahrfrei zu befahren ist. Es gehe zusätzlich darum, trotz gesperrter Oberer Gasse, Zufahrten für Rettungskräfte frei zu halten.
Freiberg mit Blick auf die zugeparkte Haigerlocher Straße: „Das Problem können wir nicht auf sich bewenden lassen.“ Deshalb tritt dort ab dem 11. November das Halteverbot in Kraft. Dem Gemeinderat zeigte er eine Karte, die die Standorte der Halteverbots-Schilder zeigt, gleich acht davon werden demnach aufgestellt, sodass die neue Regelung garantiert nicht zu übersehen sein wird.
Gemeinderat Paul Maichle regte in der Diskussion an, dieses Halteverbot der Haigerlocher Straße entlang zu verlängern. Es ist zwar ein Vorschlag, der am Montagabend nicht tiefergehend diskutiert wurde, allerdings ist das Problem in der Ortsmitte bekannt. Das Thema wurde in der Vergangenheit auch im Gemeinderat schon öfter problematisiert, auch von Bürgern während der Bürgerfragestunde.
Das neue Halteverbot soll, so die Antwort auf Anfrage von Gemeinderat Erik Wendt, kontrolliert werden. Rangendingens Bürgermeister Manfred Haug sagte, dass das Halteverbot im Hinblick auf die Verkehrssicherheit und die Rettungsgasse sinnvoll sei. Insbesondere bei den Anwohnern dürfte es hingegen nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen. Haug über die Maßnahme: „Wir haben keine Chance“; das Halteverbot ist unumgänglich.
Verbot gilt zunächst ein Jahr
Schon bisher, so Haug, werde kaum darauf geachtet, was beim Parken erlaubt ist und was nicht. Und möglicherweise könnte das Halteverbot entlang der Haigerlocher Straße künftig als Dauerregelung erhalten bleiben. Zunächst gilt das Verbot ein Jahr.