Die Täter richteten enorme Zerstörung an, kamen aber nicht an das Bargeld. Foto: Göpfert

Nach der Sprengung eines Automaten in der Kappeler Sparkassenfiliale am Freitagmorgen ist klar: Die Kriminellen konnten kein Bargeld erbeuten. Der Schaden liegt laut Polizei im hohen fünfstelligen Bereich.

Nachdem die polizeilichen Maßnahmen am Tatort im Laufe des Morgens abgeschlossen wurden, konnte festgestellt werden, dass die Täter bei ihrem Vorgehen kein Bargeld erbeuten konnten. Das teilt die Polizei am Nachmittag mit.

Die Täter schlugen gegen 4 Uhr in der Rathausstraße zu. Zeugen wurden durch einen lauten Knall auf den Vorfall aufmerksam und alarmierten die Polizei. Die Sprengung hinterließ eine große Verwüstung: Die Fenster in Richtung Straße waren bis auf eines alle zersplittert. Auch der Innenraum des Gebäudes war zum Teil zerstört, der Fahrradständer außen am Gebäude komplett verbogen. In weitem Umkreis um das Gebäude lagen Glasscherben verstreut.

Die genaue Höhe des Schadens sei derzeit noch nicht bekannt. Ersten Schätzungen zu Folge belaufe sich dieser auf einen hohen fünfstelligen Betrag, so die Polizei.

Sicherheitsmaßnahmen waren erfolgreich

Laut Mitteilung der Sparkasse haben „die Sicherungsmaßnahmen gegriffen, sodass die Täter ihr Ziel nicht erreicht und kein Geld erbeutet haben“. Wie lange die Sanierung des Gebäudes dauern wird, sei noch nicht abschätzbar. Die Filiale war aufgrund eines Wasserschadens seit Ende vergangener Woche geschlossen; die Wiedereröffnung war ursprünglich für Ende März geplant. In ihrer Mitteilung dankt die Sparkasse der Polizei, der Feuerwehr und der Gemeindeverwaltung „für den schnellen und engagierten Einsatz“.

Die Kriminalpolizei ist weiterhin auf der Suche nach Zeugen: Hinweise zu den tatverdächtigen Personen, dem Fahrzeug oder weiteren Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang werden unter Telefon 0781/21 28 20 entgegengenommen.