Völlig zerstört: Bei einem Brand auf dem Wimberg brannte ein Auto komplett aus. Foto: Klormann

Für den Fahrer muss es ein absoluter Schock gewesen sein: Kurz nachdem er sein Auto in Calw-Wimberg abgestellt hatte, stand es lichterloh in Flammen. Calws Stadtbrandmeister Dirk Patzelt vermutet einen technischen Defekt. Immerhin: Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf das nebenstehende Haus übergriffen.

Calw-Wimberg - Brandalarm auf dem Wimberg: Am Montagnachmittag ist ein Auto in der Hermann-Löns-Straße vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu löschen – und noch Schlimmeres zu verhindern. Denn die Flammen drohten auf das direkt daneben liegende Haus überzugreifen.

Ursprünglich war das Feuer lediglich als Kleinbrand gemeldet gewesen, berichtete Calws Stadtbrandmeister Dirk Patzelt im Gespräch mit unserer Zeitung. Und von solchen Erstmeldungen hängt es ab, wie viele Einsatzkräfte anfangs ausrücken. In diesem Fall waren es je ein Fahrzeug der Abteilungen Altburg und Calw. Die Altburger waren zuerst vor Ort. Deren Abteilungskommandant Michael Gollor erkannte dabei schnell, "dass da unter Umständen mehr kommen könnte", erklärte er. Und rief prompt weitere Brandbekämpfer hinzu.

Kurz geparkt - schon schlugen Flammen aus dem Auto

Zwei Schläuche wurden zur Kühlung auf die Hausfassade gerichtet – wo das Wasser aufgrund der Hitze zunächst sofort verdampfte – ein weiterer auf das brennende Fahrzeug. Dadurch hielt sich der Schaden am Gebäude in Grenzen; Patzelt schätzt diesen auf rund 10.000 Euro. Trotz allem sei es insofern Glück im Unglück gewesen – wäre das Grundstück beispielsweise von einer Hecke umgeben, hätten die Flammen leichtes Spiel gehabt. "Da wären wir rundum beschäftigt gewesen", meint der Stadtbrandmeister.

Doch wie kam es überhaupt zum Fahrzeugbrand? Wie Patzelt erzählte, habe der Fahrer sein Auto nur kurz abgestellt, um ins nebenstehende Haus zu gehen. Als er wieder herausgekommen sei, habe das Fahrzeug bereits gebrannt. Der Stadtbrandmeister vermutet, dass ein technischer Defekt dahinter steckt. Welcher genau lasse sich wohl nur spekulieren. "Es gibt verschiedene Möglichkeiten", meinte Patzelt. Beispielsweise ein Leck an der Benzinleitung.

Nachdem das Feuer gelöscht war, kontrollierte die Feuerwehr noch einige Male die Temperatur der Hausfassade mittels einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen.

Das ausgebrannte Fahrzeug musste indes mit einem Abschleppwagen abgeholt werden. Ob die Flammen auch Schäden an der Straße verursacht haben, gelte es noch abzuklären.

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