Dass bei dem Unfall des umgestürzten Holz-Anhängers keine Personen verletzt wurden, ist für den Audi-Besitzer die Hauptsache. Denn nahe der Unfallstelle befindet sich ein Kindergarten.
Dort, wo am Vortag noch die Baumstämme lagen, ist mittlerweile Ruhe eingekehrt.
Die Parkbucht, in der ein Audi A6 voll von der Ladung eines umgekippten Holz-Anhängers getroffen wurde, ist frei. Lediglich der dahinterliegende Zaun an der Bahnhofstraße zeugt mit eingedrückten Latten noch von den herabstürzenden Stämmen.
Plötzlich ein Schlag
Ein Schild, dass auf die begrenzte Parkzeit aufmerksam machte, ist ebenfalls von der Masse in Mitleidenschaft gezogen worden und stakt nun schief hinter einer mächtigen Eiche hervor. Auch der Baum selbst hat einige Treffer abgekommen – das sieht man an den Schrammen, welche die Ladung an der Rinde hinterlassen hat.
Doch wie geht es dem Besitzer des Wagens? „Ich hatte das Auto kurz vorher abgestellt und bin zur Arbeit gegangen“, erklärt er. „Dann hat es plötzlich einen Schlag gemacht und da lag der Anhänger“, beschreibt er seine Eindrücke des Unfalls.
Gehweg zum Bahnhof
Doch auch wenn sein Auto stark von dem umgestürzten Lkw-Anhänger betroffen war – so beziffert die Polizei den Schaden am Audi auf etwa 60 000 Euro – ist er über den Ausgang des Unglücks doch froh.
„Wegen dem Bahnhof sind auf dem Gehweg häufig Leute unterwegs“, weist er auf die mögliche Gefahr für die Menschen hin.
Strecke zum Kindergarten
So würden zahlreiche Schüler die Strecke zu den Zügen oder auch den Schulbussen nehmen. Und nicht zu vergessen – der nahegelegene Kindergarten St. Johann. Der Weg vieler Eltern mit ihren Jüngsten führe eben über diesen Teil der Bahnhofstraße.
„Da hätte schon deutlich mehr passieren können“, sagt der Mann.
Schaden am Spezialanhänger
Neben der Freude, dass es zu keinerlei Personenschaden gekommen sei, liegt seine Anteilnahme noch bei jemand anderes. „Der Lkw-Fahrer hat mir leidgetan“, gesteht er. Denn als der 55-jährige Fahrer mit seinem mit Langholz beladenen Lastwagen am Montag gegen 14.30 Uhr auf die Bahnhofstraße eingebogen war, brach an der vorderen Achse des Anhängers eine Feder.
Der vollbeladene Spezialanhänger kippte um und durch die Wucht rissen die Spanngurte des Anhängers, schreibt die Polizei. So entstand auch an dem Spezialanhänger ein Schaden von rund 15 000 Euro.