Der Star aus der US-TV-Serie Knight Rider: Das Auto K.I.T.T. in Stuttgart vor dem Pressehaus Foto: Markus Merz

K.I.T.T. ist mit Sicherheit der eigentliche Star in der TV-Serie Knight Rider mit David Hasselhoff. Kein Wunder also, dass der Auftritt des Gefährts am Freitag in Stuttgart für einige Aufregung sorgte.

K.I.T.T. ist mit Sicherheit der eigentliche Star in der TV-Serie Knight Rider mit David Hasselhoff. Kein Wunder also, dass der Auftritt des Gefährts am Freitag in Stuttgart für einige Aufregung sorgte.

Stuttgart - Dieses Auto ist einzigartig. So viel steht fest. Über Jahre hinweg hat K.I.T.T. in der US-Fernsehserie "Knight Rider" Millionen von Fans Freude bereitet und seinem menschlichen Partner Michael Knight (gespielt von David Hasselhoff) aus so mancher Patsche geholfen.

Mit dem coolen Typen von einst hat Hasselhoff heute nicht mehr viel gemeinsam. Dafür kommt das Auto besser daher, als je zuvor.

Zu verdanken ist das Thomas Wetzstein aus Herrenberg. Der Familienvater hat die wohl beste Nachbildung von K.I.T.T. überhaupt geschaffen - und dafür etwa 100.000 Euro investiert. "Es gibt keine bessere Nachbildung", sagt Wetzstein am Freitag vor dem Pressehaus in Stuttgart, wo er mit seinem Gefährt (das nur er fahren darf) für einige Aufregung sorgt.

Warum das Auto am Nachmittag für einige Stunden in Möhringen Halt machte? Weil K.I.T.T. erst vor kurzem für einen Videodreh des Sindelfinger DJs Damon Paul gemietet wurde. Und dieser am Freitag einen Interviewtermin mit dem Radiosender "Antenne 1" hatte. Da durfte K.I.T.T. natürlich nicht fehlen.

"Ich habe das Auto gesehen. Und dann musste ich einfach einen Song mit der Melodie aus Knight Rider machen", sagt DJ Damon Paul, bei dem das Gefährt Erinnerungen geweckt hat und der daraufhin das "Knight Rider Theme" neu aufgelegt hat. Der Song soll nun auch bei seinen Fans nostalgische Gefühle wach rufen.

Der größte Fan von Knight Rider, das scheint klar, dürfte aber Thomas Wetzstein sein. Zwei Jahre schraubt er nun schon an K.I.T.T., hat dafür extra seinen Job gekündigt und tatsächlich alles so nachgebaut wie beim Original. Die Sitze, das Lenkrad, die Leuchtdioden in der Motorhaube. Selbst die legendären Funktionen, der Turbo Boost und der Super Pursuit Mode, sind vorhanden und geben auch die originalgetreuen Geräusche von sich.

Nur mit dem Sprechen will es noch nicht ganz klappen. "Daran arbeite ich jetzt schon ein Jahr. Ich habe extra einen Computer eingebaut. Aber das ist nicht so einfach", sagt der gelernte Elektriker. Doch Wetzstein ist sich sicher: "Irgendwann funktioniert auch das."

Solange vermietet er das Auto an all diejenigen, die K.I.T.T. mal für einen mehr oder weniger großen Auftritt gebrauchen können - und sich als Beifahrer zufrieden geben.

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