Bei der Ehrung in Frommern (von links): Armin Fridmansky (Zweiter von rechts) erhält von Bürgermeister Reinhold Schäfer (rechts) die Landesehrennadel. Mit dabei sind auch Schiedsrichterobmann Antonio De Rossi und Fridmanskys Lebensgefährtin Gabi Hein. Foto: Horler

In den Räumen der Firma Volz in Frommern hat am Samstag der Ehrungsabend der Schiedsrichtergruppe Zollern-Balingen stattgefunden – und ein Mann stand dabei besonders im Mittelpunkt: Armin Fridmansky. Der Balinger erhielt aus den Händen von Bürgermeister Reinhold Schäfer im Auftrag von Ministerpräsident Winfried Kretschmann für seine Verdienste und sein Engagement im Schiedsrichterwesen die Landesehrennadel.

Balingen-Frommern - Fridmansky wusste vorab nichts von der Auszeichnung, es war für ihn eine Überraschung. Überraschend aber war es nicht, dass er geehrt wurde, ist er doch seit langer Zeit im Schiedsrichterwesen aktiv – nicht nur auf dem Feld, sondern darüber hinaus. Fridmansky steht damit wie alle Unparteiischen für Ehrlichkeit, Sportlichkeit, Fairness und Toleranz im Fußballsport.

So führte Schäfer in seiner Laudatio aus, dass Fridmansky von 1989 bis 1996 zunächst Beisitzer im Ausschuss der Schiedsrichter-Gruppe Balingen aktiv gewesen sei, bevor er zum Obmann der Gruppe gewählt wurde. Von 1997 bis zum Jahr 2000 war er zudem Obmann im Bezirk. 2003 wurde Fridmansky in den Verbandsausschuss der Schiedsrichter des Württembergischen Fußballverbands (wfv) berufen, dort war er für die Aus- und Weiterbildung der "Schiris" in den Bezirks- und Amateurligen mitverantwortlich – insgesamt also für 39 Gruppen mit rund 6500 Unparteiischen im Verbandsgebiet.

Über 1250 Spiele geleitet

Zu Fridmanskys speziellen Aufgaben habe dabei, so Schäfer weiter, die Weiterbildung und Förderung von talentierten Schiedsrichtern für alle Leistungsklassen des wvf, im Süddeutschen Fußballverband sowie im Deutschen Fußball-Bund gehört, außerdem die Organisation von Sitzungen, Lehrgängen und Tagungen sowie die Pflege von Kontakten zu den Vereinen. All diesen Aufgaben sei Fridmansky stets mit großer Freude, Engagement und Zuverlässigkeit nachgekommen, so Schäfer.

Außerdem begleitete Fridmansky, der selbst mehr als 1250 Spiele leitete, seit 2003 bis heute als Coach und Beobachter Schiedsrichter bis zur Regionalliga. Er ist einer von 45 Beobachtern im Verbandsgebiet und einer von nur acht Coaches. Am Ehrungstag selbst war er in Bahlingen am Kaiserstuhl mit einer Schiedsrichterbeobachtung betraut.

So habe sich Armin Fridmansky, sagte Schäfer, ehrenamtlich in besonderer Weise um den Fußballsport und das Schiedsrichterwesen verdient gemacht.