Malsburg-Marzell hat die höchste Glasfaseranschlussquote in Baden-Württemberg (Symbolfoto). Foto: Sina Schuldt/dpa

Der Gemeinderat Malsburg-Marzell hat einer Satzungsänderung des Zweckverbands Breitbandversorgung zugestimmt. Dabei ging es um die Wärmewende. Und es gab Neuigkeiten.

Viele Gemeinden im Landkreis haben sich bereits damit befasst, nun stimmte auch Malsburg-Marzells Gemeinderat der Satzungsänderung des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Lörrach zu. Der Zweckverband soll künftig die im Rahmen des Glasfaserausbaus erworbenen Kernkompetenzen und Fähigkeiten zur Unterstützung der netzgebundenen Wärmewende nutzen. Dafür soll eine Tochtergesellschaft gegründet werden.

 

Hierfür müssen die 35 Städte und Gemeinden im Kreis sowie der Landkreis dem Zweckverband entsprechende Aufgaben übertragen. Für Malsburg-Marzell, sagte Bürgermeister Mario Singer, entstünden daraus keine finanziellen Verpflichtungen, solange die Gemeinde keine eigenen Projekte im Bereich der interkommunalen Wärme- und Kälteversorgung verfolge.

Die Zustimmung bedeute lediglich das Offenhalten einer Möglichkeit für einen späteren Zeitpunkt.

Auszeichnung des Innenministeriums folgt

Übrigens: Wie Bürgermeister Singer mitteilte, habe Malsburg-Marzell mit 99,8 Prozent die höchste Glasfaseranschlussquote in ganz Baden-Württemberg. Dafür gebe es Ende März eine Auszeichnung des Innenministeriums.