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Zum Duell der Namensvetter kommt es am Samstag in Bahlingen. Das Hinspiel war eine klare Sache für die TSG – der BSC präsentiert sich aber in diesem Jahr enorm heimstark.

Zehn Pflichtspiele hat die TSG Balingen in diesem Jahr bisher absolviert. Die Bilanz: Drei Siege, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen. Martin Braun erklärt dazu: „Ich bin mit den Spielen insgesamt sehr zufrieden.“

Die Spannung ist vorhanden

Auf der Pressekonferenz im Rahmen seiner Vertragsverlängerung hatte er angesprochen auf die gute Ausgangslage für die Rückrunde angemerkt, dass es ohne Spannung schwierig werden würde, den Platz nicht oft als Verlierer verlassen zu müssen. „Ich glaube bis auf die 2. Halbzeit gegen Walldorf und die Partie in Steinbach ist es uns in allen Spielen gelungen, nahe an die Leistungsgrenze zu kommen.“

Gegner bestens bekannt

Am Samstag geht es mit dem Bahlinger SC gegen einen Gegner, den die TSG „sehr gut kennt“. Braun stellt fest: „Der BSC spielt nach der Winterpause sehr konstant und solide, bis auf den Ausrutscher gegen Hoffenheim.“ Am 1. April gab es im Kraichgau eine 1:9-Niederlage, die aus Sicht der Bahlinger leider kein Scherz war.

Speziell an der heimischen „Ponderosa“ ist der BSC in 2023 aber bestens aufgelegt. 13 von 15 möglichen Punkten wurden in den bisherigen Heimspielen geholt. „Es wird viel Torgefahr auf uns zukommen, das müssen wir aushalten und dann selber unsere Chancen suchen“, so Braun.

Optimaler Spielverlauf

Er lobt außerdem die fußballerische Qualität des Kontrahenten und denkt zurück an das Hinspiel im Oktober, welches mit 4:0 auf dem Papier eine deutliche Angelegenheit war: „Da hat der BSC ganz früh die Latte getroffen und wir aus unseren ersten drei Chancen zwei Tore gemacht. Das ist sehr gut für uns gelaufen, das Spiel an sich war aber knapper.“

Qual der Wahl

Personell gestaltet sich die Lage weiterhin sehr zufriedenstellend. So seien nahezu alle Spieler weiterhin fit und es gibt am Wochenende auch keine gesperrten Spieler. „Das wird wieder eine interessante Aufgabe“, merkt der Coach im Hinblick auf das Finden einer Startaufstellung an.

Zumal erneut eine englische Woche auf die TSG wartet. Am Mittwoch steht das Halbfinale im Verbandspokal an, am kommenden Wochenende wird dann Eintracht Trier in der Bizerba-Arena aufschlagen. In der aktuellen Trainingswoche stehen klassischerweise wieder drei Einheiten an. Bestimmte Schwerpunkte gäbe es nicht, außer eben die Vorbereitung auf den nächsten Gegner.

Das Maximum im Blick

Braun erläutert: „Wir machen unser ganz normales Programm. Am Mittwoch waren wir aufgrund des U23-Spiels ein paar Leute weniger, sonst läuft alles normal.“ Seine Maxime: „Wenn wir am Maximum sind, können wir jeden schlagen. Wenn uns das nicht gelingt, ist uns aber auch kein Gegner wirklich unterlegen. Das wird auch für das Wochenende wieder die Aufgabe sein.“