Bei einer Begehung mit dem Gemeinderat macht sich Staatssekretärin Elke Zimmer (Zweite von links) einen Eindruck von der Verkehrssituation in Furtwangen. Foto: Stadtverwaltung

Ideen für eine attraktive Stadtmitte und die Verkehrssituation im ländlichen Raum standen im Mittelpunkt eines Austauschs in Furtwangen. Gemeinderäte und Bürger kamen mit Politikerinnen ins Gespräch.

Furtwangen - Im Rahmen der Mobilitätswoche war die Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Elke Zimmer, zu einem Besuch nach Furtwangen gekommen.

Probleme mit Verkehr in der Innenstadt

Das Aktionsbündnis Mobilität hatte sie und die Landtagsabgeordnete Martina Braun von den Grünen eingeladen, um sich vor Ort über die Mobilität im ländlichen Raum zu informieren. Bei einer gemeinsamen Begehung mit den Gemeinderäten konnte sich Elke Zimmer ein Bild davon machen, welche Probleme der Verkehr in der Innenstadt mit sich bringt und welche Lösungsansätze möglich sind. Thematisiert wurde unter anderem die geplante Tempo-30-Zone und auch die Einbahnregelung in der Wilhelmstraße.

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt

Nach ihrem Rundgang erfolgte der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Furtwangen, bevor im "Ochsen" schließlich die Bevölkerung zu einem regen Austausch rund um Mobilitätsthemen eingeladen war. Elke Zimmer referierte über die Ziele und Möglichkeiten für die Mobilität im ländlichen Raum und vor allem für Optimierungen beim Öffentlichen Personennahverkehr. Da müsse man für neue Strukturen offen sein und etwa nach Transportkonzepten mit flexiblen Fahrzeiten suchen. So berichtete Elke Zimmer aus ihrer Heimatstadt Mannheim, in der sie bereits heute mit Hilfe einer App nach einem Bus suche könne und der Zustieg flexibel ohne Haltestellen funktioniere. "Unser Ziel im Ministerium ist es, 500 Ortsmitten attraktiver zu gestalten", so Zimmer. Die Mitglieder des Furtwanger Mobilitätsbündnisses waren sich einig, dass Furtwangen eine dieser Ortsmitten sein solle.