Traditionelle Krippen waren unter anderen zu sehen. Foto: Buchta

Die Kolpingsfamilie zog eine positive Bilanz der siebten Ausstellung, die nur alle fünf Jahre ausgerichtet wird.

Wir sind sehr zufrieden“, zog Martin Herrmann von der Kolpingsfamilie Wolfach Bilanz zur siebten Krippenausstellung im Gemeindehaus St. Laurentius. An zehn Öffnungstagen hatten 33 Aussteller 105 Krippen in bemerkenswerter Vielfalt ausgestellt. Von Minikrippen in der Streichholzschachtel über liebevoll eingerichtete Stall- und detailreiche Wurzelkrippen sowie bunte, exotische Krippen, etwa aus Peru, bis zu einer Krippe mit Verkündigungsengel.

 

Auch ein 3D-Drucker, der am laufenden Band Krippen nach dem Vorbild des Stuckhäusles schuf, fand viel Beachtung. Die Idee stammte von Martin Seger, der dafür das Stuckhäusle vermessen und ein Drucker-Programm erstellt hatte. Der Drucker selbst wurde von Lukas und Elias Brückner eingerichtet. Gleich zwei der Stuckhäusle-Krippen wurden von Besuchern gegen eine Spende erworben.

Begehrt waren außerdem die gedruckten Krippenfiguren und Christbaumanhänger, von denen unzählige mit nach Hause genommen wurden.

Auch Krippen aus dem 3D-Drucker gab es. Foto: Buchta

Am Dreikönigstag war der letzte Öffnungstag der Krippenausstellung – und zugleich jener mit den meisten Besuchern. Viele wollten noch auf den letzten Drücker diese in der Region wohl einzigartige Krippensammlung sehen.

Die von der Kolpingsfamilie alle fünf Jahre ausgerichtete Krippenausstellung hat seit 1994 nichts von ihrer Anziehungskraft verloren, stellte Herrmann fest: „Die Ausstellung bleibt etwas Besonderes.“ Die vergangenen fünf Jahre besuchten Kolping-Mitglieder vor allem um Reinhard Nitsche landauf, landab Krippenausstellungen, knüpften Kontakte geknüpft und gewannen Aussteller. Ob es 2029 wieder eine Krippenschau geben wird, lässt Hermann offen. „In fünf Jahren entscheiden das andere“, kündigt er an. Auch die neben der Ausstellung eingerichtete Café-Stube erfreute sich großer Beliebtheit und war auch am letzten Tag stark frequentiert. 80 Helfer hatten in 16 Schichten das Café betreut und dabei fast 70 Kuchen verkauft.