Die Ausstellung des Kleintierzuchtvereins in der Uhrmacher-Ketterer-Halle in Schönwald lockte zahlreiche Besucher an. Der Wanderpokal ging an den Vorsitzenden Mario Zifle.
Froh, dass der Kelch Vogelgrippe an ihnen vorüber gezogen ist, zeigten sich die Aussteller und Verantwortlichen bei der jährlichen Ausstellung des Kleintierzuchtvereins C 172 in Schönwald in der Uhrmacher-Ketterer-Halle.
Viele ausgezeichnete Zuchttiere konnte man auch in diesem Jahr präsentieren, erklärte der junge Vorsitzende Mario Zifle hoch erfreut. Vor allem am Vormittag und zum Mittagessen mit der reichlichen Speisekarte war die Uhrmacher-Ketterer-Halle gut gefüllt, dazu lockte auch das kühle Wetter eher in die Halle. Dass beim Geflügel oftmals ein Paar in den Käfigen sitzt, komme nicht nur beim Fachpublikum gut an, räumte Zifle ein.
Genauso wichtig für eine gelungene Ausstellung war aber natürlich die Bewertung der wertvollen Zuchttiere durch die Richter. Auch da zeigte sich der Vorsitzende zufrieden, die Tiere wurden zum Teil hoch bewertet.
Jugend-Vereinsmeister wurde beim Groß- und Wassergaflügel Pia Nock (Hochbrutflugenten blau-wildfarbig), bei den Zwerghühnern (Thüringer Zwergbarthühner rebhuhnfarbig) ihr Bruder Adrian Nock.
Horst Schmid als Vereinsmeister bei den Tauben
Bei den Tauben konnte Horst Schmid als Vereinsmeister mit Kölner Tümmler blau mit schwarzen Binden überzeugen. Den Wanderpokal für die acht besten Tauben nahm der Vorsitzende Mario Zifle ebenso mit wie den Preis für das beste Jungtier mit Deutsche Modeneser Schietti schwarzgetigert (hv 96 Punkte).
Beim Groß- und Wassergeflügel stellte Berthold Nock mit seinen Perlhühnern azurblau mit reduzierter Perlung den Vereinsmeister, er zeigte auch bei den Hühnern mit Thüringer Barthühnern die schönsten Tiere. Vereinsmeister Zwerghühner wurde Horst Schmid mit Zwerg New Hampshire, er hatte auch das beste Jungtier (hv 96) derselben Rasse.
Norbert Engesser sichert sich Rudolf-Kienzler-Gedächtnis-Pokal
Sieger und Vereinsmeister Kaninchen wurden Fridolin und Eva Kern mit „Graue Wiener“, sie zeigten auch den besten Rammler. Die schönsten Kleinkaninchen hatte Norbert Engesser (Sachsengold), dazu brachte er in derselben Rasse auch die schönste Häsin mit – und er sicherte sich damit den Rudolf-Kienzler-Gedächtnis-Pokal. Den Wälderpokal werde man wohl nie mehr vergeben, da sowohl in Vöhrenbach als auch in Furtwangen die Kleintierzucht eher rückläufig sei, meinte Zifle abschließend.