Die Vorbereitungen für die letzte Ausstellung des Königsfelder Vereins Kunstkultur laufen. Foto: Kunstkultur

Nach mehr als zehn Jahren mit erfolgreichen Ausstellungen, Veranstaltungen und einem guten Ruf in der Kunstwelt löst sich der Verein Kunstkultur Königsfeld zum Jahresende auf. Zum Abschluss gibt es eine besondere Ausstellung mit 71 Künstlern.

Die letzte Ausstellung des Vereins Kunstkultur beginnt am Sonntag, 12. November, um 15 Uhr. Die Jahresausstellung findet im Kunstraum statt.

 

Mehr als 70 Künstler präsentieren ihre Werke, womit diese Ausstellung die teilnehmerstärkste Ausstellung des Vereins ist – und mit einem „Feuerwerk der Kunst“ abschließt.

Besonders beliebt sind die Jahresausstellungen, weil fast alle Kunstrichtungen vertreten sind, so die Malerei in Öl und Acryl, Holzbildhauerei, Steinbildhauerei, Aquarelle, Keramik, Holzschnitt, Kaltnadelradierungen sowie experimentelle Installationen. In Erinnerung an die verstorbenen Künstler sind auch Arbeiten von Lore Will, Jochen Winckler, Elisabeth Maschler und Helga Martin zu sehen.

Exemplarische Arbeiten von Werner Pokorny

Es ist dem Verein auch gelungen, exemplarische Arbeiten von Werner Pokorny zu zeigen, einer der renommiertesten Bildhauer Deutschlands, der zum Jahresbeginn gestorben ist. „Mit ihm hatten wir eine große Ausstellung geplant, parallel zu einer außergewöhnlichen Großskulptur im Kurpark, wozu es leider wegen unterschiedlicher Prioritätsetzungen der Gemeinde nicht kam“, teil der Verein mit.

Die meisten der Kunstwerke können käuflich erworben werden, wobei der Verein als ein Dankeschön an alle Kunstkäufer ein Zeichen gesetzt und dafür gesorgt hat, dass die Preise ausnahmsweise deutlich reduziert sind.

Dokumentationsschrift über die Entwicklung des Vereins

Der Vereinsvorstand hat eine Dokumentationsschrift über die Entwicklung des Vereins und über alle Veranstaltungen in den vergangenen 14 Jahren zusammengestellt, die alle Vereinsmitglieder und Förderer als Dankeschön für die jahrelange Unterstützung erhalten.

Die Ausstellung ist bis 17. Dezember immer samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich auch auf Anfrage.

Doch warum löst sich der Verein auf? „Wir haben keine Personen gefunden, welche bereit sind, ehrenamtlich die Verantwortung für die vielfältigen Aufgaben zu übernehmen“, bedauern die Verantwortlichen. „So schmerzlich dies ist, wollen wir dennoch mit einem letzten Höhepunkt schließen.“

Diese 71 Künstler stellen aus

Bei der Ausstellung sind Werke zu sehen
 Stephanie Adam, Elfi Bäuerle, Marlene Baumgärtner, Almuth Breier, Josef Bücheler, Mateusz Budasz, Eva Bur am Orde, Panka Chirer-Geyer, Chantal Coutu, Christine De Angelis, Velia Dietz, Ariane Faller, Wolfgang Faller, Angela M. Flaig, Rita Gabler, Gotthard Glitsch, Helfried Günther Glitsch, Gabriele Grießhaber, Gerd Hartmann, Gabriele Hauer, Axel E. Heil, Monika Heitmann, Ute Herchenbach, Anne Hess, Tanja Hierner, Miriam Huschenbeth, Christine Huss, Daniel Jurczyk, Angelika Kachler, Gabriele Kammerer, Maria Kammerer, Angelika Karoly, Gabriele King, Wolfgang Kleiser, Stephan Klingner, Achim Korherr, Renate Lücker, Helga Martin (†), Elisabeth Maschler (†), Jörg Obergfell, Elke Oberle, Josef Oberle, Werner Pokorny (†), Paul Revellio, Hubert Rieber, Werner Rinderknecht, Thomas Rist, Anne Roth, Zeljko Rusic, Ulrich Schanz, Manfred Schlindwein, Christa Schmid, Ludwig Schopp, Ute Schwarz, Francoise Schwellnuss, Klaus Staeck, Ruth Rosa Stützle-Kaiser, Elisa Stützle-Siegsmund, Frank Teufel, Franziska Teufel, Remy Trevisan, Christoph Tschaar, Veronika von Hochberg, Heidrun Weiss, Martin Wernert, Andreas Wiertz, Ingrid Wild, Lore Will (†), Jochen Winckler (†), Heide Ziegler und Danielle Zimmermann.