Vom Ellbachseeblick in die Welt hinaus: Die Playmobil-Marie packt die Koffer. (Visualisierung) Foto: Max Günter/Baiersbronn Touristik

Ab 23. Mai gibt es wieder eine Playmobil-Ausstellung in Baiersbronn – mit einer Hauptdarstellerin aus dem Schwarzwald, die auf Weltreise geht.

Die Frage, wo die Playmobil-Kinder herkommen, muss hier wohl nicht erörtert werden. Wo das Playmobil-Mädchen „Schwarzwald Marie“ herkommt, wissen wir ja. Es wurde einst, man schrieb den Mai 2023, in der Eislaufhalle zu Baiersbronn in Plastik eingekleidet, ihm wurde ein mit roten Kügelchen beklebter Bollenhut auf den Kopf gesetzt.

 

Und so wurde aus der kleinen Marie eine große Berühmtheit und viel gefragte Rarität unter kleinen und großen Sammlern. Als solche mischt sie in den kommenden Tagen die internationale Urlaubsmesse CMT in Stuttgart auf.

Wenn der Frühling kommt, kommt auch die „Schwarzwald Marie“ zurück in ihre Geburtsgemeinde Baiersbronn. Aus der dortigen Eislaufhalle startet sie eine abenteuerliche Reise zu den schönsten Punkten der ganzen Welt.

Eine Reise um die Welt

In der Tat, was im Gartenschaujahr nicht klappte, wird 2026 wahr: Die Playmobil-Ausstellung kommt auf Initiative der Baiersbronn Touristik vom 23. Mai bis 13. September wieder zurück in die Eislaufhalle nach Baiersbronn mit völlig neuen Bildern, Welten und Szenen und einer neuen Hauptdarstellerin: „Schwarzwald Marie auf Weltreisen“ lautet das Thema.

Der Hamburger Diorama-Artist Oliver Schaffer hatte bereits 2023 mehr als 12 000 Besucher zu seinem Dutzend Dioramen zu den verschiedensten Themen der „Playmo-Welt“ in die Eislaufhalle gelockt. In diesem Jahr soll es noch abenteuerlicher werden: eine Reise um die Welt mit tausenden Playmobil-Figuren, unzähligen Gebäuden sowie seltenen Sammlerstücken.

Oliver Schaffer will eine abenteuerliche Weltreise in Baiersbronn mit Playmobil-Figuren installieren. (Archivfoto) Foto: Kuhnert

Die Reise beginnt im heimischen Schwarzwald, wo die „Schwarzwald Marie“ die Kirschtorte in der Hand hält. Sie legt dann gedachte 40 000 Kilometer rund um den Globus zurück. Stationen – also „Playmo-Welten“ – werden unter anderem das Berliner Konzerthaus, die Wiener Hofburg, die italienische Amalfiküste oder griechische Ruinen sein. Mexiko, Ägypten und Indien werden mit einzigartigen Arrangements in Szene gesetzt. Polynesien und Japan fehlen ebenso wenig wie eine Safari in Afrika oder die Schluchten des Grand Canyon.

Sozusagen die Mutter aller Schwarzwald-Marien: noch mit blonden Zöpfen 2023 in Baiersbronn gebastelt. (Archivfoto) Foto: Hannes Kuhnert

Da kommt selbst Heiko Klumpp, Sprecher der Baiersbronn Touristik, ins Schwärmen: „Besucher aller Altersklassen gehen auf eine Urlaubsreise und entdecken ferne Städte und Länder auf erstaunliche Weise neu. Die Inszenierungen im Mini-Format schlagen eine Brücke von abstrakten Schaubildern zur vielleicht schönsten Naturlandschaft und Reiseregion Deutschlands.“

Baiersbronn Touristik sucht ehrenamtliche Helfer für Ausstellung in der Eislaufhalle

Die Marie
Die Schwarzwald-Marie bastelte Oliver Schaffer 2023 in Baiersbronn aus vorhanden Playmobil-Einzelteilen zusammen, neu war lediglich der Bollenhut. Als Sonderfigur in Serie von Playmobil produziert, erreichte die kleine Marie dann im Sommer und Herbst 2025 ungeahnte Popularität bei Sammlern und Playmobil-Freunden, galt einige Monate als Rarität und ist inzwischen im Handel zu erhalten.

Der Künstler
Ausstellungskünstler und Markenbotschafter Oliver Schaffer aus Hamburg besitzt mit mehr als 400 000 Figuren und drei Millionen Einzelteilen die weltweit größte Playmobil-Sammlung. Seine künstlerischen Schaulandschaften, sogenannte Dioramen, bestaunten bereits über sechs Millionen Besucher, auch in renommierten Museen. 2009 war ein Teil seiner Sammlung im Westflügel des Louvre in Paris zu sehen.

Die Helfer
Schon jetzt sucht die Baiersbronn-Touristik noch weitere Ehrenamtliche, die während der Ausstellung vom 23. Mai bis 13. September Aufsicht übernehmen oder die Kasse betreuen. Interessierte können sich per E-Mail an veranstaltungen@baiersbronn.de melden.