Historische Geräte zur Sektherstellung schaut sich der Seniorentreff Tennenbronn bei einer Ausfahrt an. Foto: Ichülgen

Einen Ausflug nach Breisach unternahm das Seniorenwerk Tennenbronn und besuchte die Sektkellerei Geldermann.

Die Außentemperaturen waren kühl am Ausflugstag und ließen noch nicht vermuten, dass es Frühling war, teilte Irmgard Schülgen in einer Mitteilung mit. Nichtsdestotrotz hätte gute Laune geherrscht und die Teilnehmer hätten im gut aufgewärmten Bus lebhafte Gespräche begonnen.

 

In Breisach angekommen, wurde in „Kläsles Gastronomie“, direkt am Rhein, ein wohlschmeckendes Mittagessen serviert. Danach fuhren die Senioren zum nächsten Tagesziel, der Sektkellerei Geldermann.

Empfangen von der freundlichen Frau Rehm, bekamen sie bei einen Videovortrag einen Überblick über die Sektherstellung.

Ursprung in der Champagne

Die Ursprünge von Geldermann liegen in der Champagne, wo die Aachener William Deutz und Peter Geldermann im Jahre 1838 eine Kellerei gründeten und Sekt herstellten.

Bei einem Treffen in Hagenau folgte die Gründung des Haupthauses in Breisach. Zur Veranschaulichung ihrer Ausführungen entführte Rehm die Teilnehmer in die Tiefe.

In einem kilometerlangen Gewölbe aus dem 15. Jahrhundert erfuhren sie die Feinheiten der Sektherstellung.

Bei einer optimalen Lagertemperatur von 13 Grad reifen die ausgewählten Grundweine traditionell mindestens 3 Jahre auf der Hefe. Nach dem Entfernen der Hefe und dem Hinzufügen der Versanddosage entsteht als Resultat ein edler Jahrgangssekt in traditioneller Flaschengärung.

Was wäre eine Kellerführung ohne Verkostung? Dazu wartete oben im Empfangsraum natürlich ein Glas Sekt auf die Teilnehmer, das von der guten Qualität überzeugte.

Mit einem Applaus dankten die Gäste für die interessanten Erklärungen und gewonnenen Erkenntnisse. Anschließend konnte die Altstadt Breisachs erkundet, der Klosterberg bestiegen und das Münster besichtigt werden, bevor die Heimfahrt nach Tennenbronn angetreten wurde.