Zwei Tage lang präsentieren sich in der Stadthalle und im Messezelt 90 Aussteller aus Rottweil und der Region.
Noch bis zuletzt wurde am Freitagmorgen an den Messeständen gewerkelt, um alles perfekt zu haben, wenn sich um 9 Uhr die Türen für die Schüler öffnen. Und einmal mehr haben sich die Aussteller und Organisatoren bereits mit der Gestaltung der Messe selbst übertroffen, denn schon allein die Gestaltung der Ausstellungsflächen lässt staunen.
Um junge Menschen heute für die Welt der Berufe und die Betriebe zu begeistern, muss man sich etwas einfallen lassen, reine Produktpräsentation reicht schon lange nicht mehr aus.
Und das wissen die Organisatoren der „starter“-Ausbildungsmesse, allen voran Messeorganisatorin Bettina Weigl von der Städtischen Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsförderer Alexander Stengelin, das Team der deutschundfranke mediadesign GmbH, das Team Atelier Schüler GmbH & Co. KG und natürlich auch die Aussteller bestens und haben sich auch heuer wieder eine Menge einfallen lassen.
1000 Schüler am ersten Tag
So kann man beim Handwerk nicht nur Nägel ins Holz reinschlagen, sondern auch Tipkick spielen, anderswo begeistern Dosenwerfen, Tischkicker und Co., die aber zugleich Türöffner für Gespräche mit Ausbildungsleitern und Auszubildenden selbst sind.
1000 Schüler haben sich am Vormittag des ersten Tages auf der Messe umgeschaut. Aber nicht nur Schüler sind diesmal anzutreffen, sondern auch weitere Messebesucher, die sich informieren und den bunten „Markt der Möglichkeiten“ erkunden, der zugleich auch ein Schaufenster der Region ist.
Wichtiges Aushängeschild
Der Eröffnungstag startete mit dem Aussteller-Frühstück, ehe Oberbürgermeister Christian Ruf die Messe eröffnete. „Die ‚starter‘-Ausbildungsmesse strahlt weit über die Region hinaus und ist sowohl für Berufseinsteiger als auch die Unternehmen und Institutionen der Region, zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt geworden. Es freut mich, dass die Veranstaltung, über die Jahre zu einem wichtigen Aushängeschild für die Wirtschaftsförderung in der Region geworden ist“, richtete Ruf seine Worte an die Aussteller.
Das beste Rezept gegen Fachkräftemangel
Im Anschluss gab Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Einblicke in die Ausbildung in der Region. Er hob hervor, dass die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ein starker Wirtschaftsstandort sei. „Mit einer starken beruflichen Bildung und zahlreichen Weltmarktführern“, wie er sagte.
Zudem zeigte er auf, dass duale Ausbildung keinesfalls eine Sackgasse sei, sondern vielfältige Karrierewege ermögliche. Er ermutigte die Betriebe, weiterhin auszubilden. „Denn die Ausbildung ist das beste Rezept gegen Fachkräftemangel“, sagte Albiez, der informierte, dass die Wirtschaftsleistung der Region wieder anziehe, es aber noch klare Hausaufgaben an die Politik gebe, wie Abbau von Auflagen und Beschleunigung von Verfahren. Er machte deutlich, dass Berufsorientierung wichtig sei, um den jungen Menschen vor dem Einstieg ins Berufsleben auch Orientierung zu geben.
Samstag von 10 bis 15 Uhr
Und das taten die Aussteller nach Kräften. Eifrig wurde beraten, Fragen beantwortet, Berufe vorgestellt und über Ausbildungszeiten und Inhalte informiert.
Am Samstag, 28. Juni, ist die Messe von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es auch unter www.starter-rottweil.de oder über die starter-App.