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Ausbildung und Karriere Service Skills gefragt

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Fachkräfte im Gastgewerbe haben das Wohl ihrer Gäste stets im Blick. Ishaq Shabak Khel lernt in seiner Ausbildung auch, wie man an der Hotelbar Getränke serviert.   Foto: Hase
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Fachkräfte im Gastgewerbe haben das Wohl ihrer Gäste stets im Blick. Ishaq Shabak Khel lernt in seiner Ausbildung auch, wie man an der Hotelbar Getränke serviert. Foto: Hase

Küche, Ausschank, Zimmerreinigung: Fachkräfte im Gastgewerbe sind Multitalente in Hotellerie und Gastronomie. Nachwuchs ist gesucht. Die Arbeitsbedingungen in der Branche sind aber nicht immer einfach: Einen Nine-to-five-Job darf niemand erwarten.

Jeden Tag neue Menschen kennenlernen und unterschiedliche Sprachen sprechen: "Das macht mir Spaß", erzählt Ishaq Shabak Khel. Der 19-Jährige absolviert im Victor's Residenz-Hotel München in Unterschleißheim eine zweijährige, duale Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe.

Erst war er im Frühstücksbereich tätig, dann im Housekeeping und nun im Spätdienst. Die Arbeit im Restaurant gefalle ihm bisher am besten. "Zuerst begrüße ich die Gäste und frage, wo sie sitzen möchten. Ein paar Minuten später komme ich wieder vorbei und frage, ob sie etwas trinken möchten", erzählt er.

Die Ausbildungen zur Fachkraft im Gastgewerbe umfasst die Bereiche Service, Hauswirtschaft und Küche. Ob es um das Einchecken an der Rezeption, die Zimmerreinigung oder die Zubereitung von einfachen Speisen geht – die Aufgaben sind vielseitig. Und das ist ein großes Plus, das dieser Beruf mit sich bringt.  Viele Betriebe bilden inzwischen nur noch Hotelfachleute und Köche aus, erzählt er. Aber gerade in kleinen Familienbetrieben oder Cafés würden die Fachkräfte im Gastgewerbe wegen der flexiblen Einsatzmöglichkeiten geschätzt.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre und ist für alle geeignet, denen eher die Praxis liegt. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Auch für Interessenten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, bietet die Branche Chancen. 2017 hatten laut einer Statistik des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) mehr als ein Drittel der Ausbildungsanfänger keine deutsche Staatsbürgerschaft.

In der Branche sind die Fachkräfte gefragt. "Der Markt ist in vielen Regionen ziemlich leer gefegt. Die meisten Unternehmen suchen wirklich händeringend nach Leuten in der Küche, aber auch im Service", sagt Sandra Warden, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). 

Fachkräfte im Gastgewerbe können ein oder zwei Ausbildungsjahre in anderen gastronomischen Berufen anhängen und etwa Koch werden. Andere Weiterbildungen stehen ihnen ebenso offen, erklärt Warden. Dazu zählen Meisterlehrgänge, der Fachwirt im Gastgewerbe oder der Besuch einer Hotelfachschule.
Weitere Informationen:
www.dehoga-bundesverband.de
berufenet-arbeitsagentur.de

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