Die Arbeiten am Glasfasernetz laufen. In 37 Haushalten sind Hausanschlussboxen montiert.
In der ersten Sitzung des neuen Langenbacher Ortschaftsrats legte Ortsvorsteherin Rafaela Riesle den Mitgliedern einen Sachstandsbericht zum Breitbandausbau im kleinsten Teilort der Stadt vor.
In 37 Haushalten seien die Glasfaserkabel eingeschossen und die Hausanschlussboxen montiert. Die Leitungen seien durchgemessen und die Freischaltmeldungen ans Unternehmen Stiegeler entweder bereits erledigt oder gerade in Arbeit. Die 15 noch fehlenden Hausanschlüsse sind für die 43. Kalenderwoche eingeplant – sofern das Wetter es zulasse. Zudem sei der Trupp unterwegs, der die Glasfaser einblase.
Die Asphaltarbeiten an der Langenbacher Straße sollen in den kommenden Tagen erfolgen. Die Bankette sollen ebenfalls zeitnah fertiggestellt werden. Da sah Martin Zech Änderungsbedarf, das verwendete Gemisch sei zu kleinteilig und dadurch zu weich. Eine Frage zu einem Anschluss gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus beschäftigte Roland und Simon Schwörer, da dort kein Haus stehe. Allerdings habe ein Anwohner dieses als Baugrundstück ausgewiesene Land erworben und sich vielleicht die Möglichkeit verschafft, bei einer Bebauung Glasfaser ohne größere Kosten zu sichern, vermuteten ältere Ortschaftsräte.
Grundstücke beschäftigen auch anderweitig
Grundstücke beschäftigten die Männer um die Ortsvorsteherin auch anderweitig: Ehemalige Langenbacher wollen zurückkehren und suchen Bauplätze. Sie nehme das mit in den Gemeinderat, versprach Riesle. Sie selbst brachte eine Idee aus der Stadt mit: Geplant sei ein „lebendiger Adventskalender“ – zu überlegen sei, was Langenbach beitragen könne. Sie schlug die Bushaltestelle vor, die nahe genug am Dorf wie am Städtle liege, um Leute anzulocken. Am 1. Dezember wolle man ein Fenster anbieten.