Die Schneggabühne Effringen zeigt am 7. und 8. Februar das Stück „Baby wider Willen“. Die Plätze sind begehrt: Für den ersten Tag sind die Karten vergriffen.
Ein „Baby wider Willen“ bekommt Bürgermeister Hans Himmelreich im gleichnamigen Schwank von Bernd Gombold, den die Schneggabühne Effringen am Wochenende, 7. und 8. Februar, in der Schönbronner Halle präsentiert.
Landstreicher Theo zieht mit seinem alten Kinderwagen – auf den er seine Habseligkeiten geladen hat – durch die Lande und macht dabei Halt beim Effringer Rathaus. Seltsamerweise eilt ihm der Ruf voraus, dass immer, wenn er irgendwo aufkreuzt, jemand ein Kind bekommt, oder etwas Dummes passiert.
Zur selben Zeit erwartet Bürgermeister Hans Himmelreich seine Frau Christa aus der Kur zurück. Da aber ein äußerst wichtiger kommunalpolitischer Termin ansteht, drängt ihn seine Mutter Erika diesem Termin den Vorzug zu geben, anstatt seine Frau mit dem Gepäck vom Bahnhof abzuholen.
Christa erfährt das kurz vor ihrer Ankunft und in ihrer Aufregung nimmt sie anstatt einer Reisetasche eine fremde Babytragetasche mit. Zuhause angekommen meldet sie der Polizei ihr Missgeschick, diese nimmt sie allerdings nicht ernst.
Wenig erfreut über den unerwarteten Familienzuwachs will ihr Mann nun selbst Kind der Polizei übergeben. Die hat jedoch inzwischen Ermittlungen wegen Kindesentführung aufgenommen und bittet den Bürgermeister auch noch um Unterstützung „zur Aufklärung der verbrecherischen Tat“. Um nicht als Kindesentführer gebrandmarkt zu werden, verschweigt der Bürgermeister das Geschehene, versteckt das Kind zunächst bei sich.
Karten für die erste Aufführung nach kurzer Zeit vergriffen
Für den Samstag gibt es keine Karten mehr. Diese waren nach wenigen Minuten vergriffen, berichten die Veranstalter VfB Effringen und Eintracht Effringen. „Beim Vorverkauf bildete sich bereits fast 1,5 Stunden vor dem Start eine Schlange von Besuchern, die sich Tickets sichern wollten.“
Die Vereine bedauern, dass bei viele treue Besucher der letzten Jahre ohne Karten den Heimweg antreten mussten, heißt es in der Mitteilung des Vereins.
Am Sonntag ist der Einlass ab 13.30 Uhr, los geht es um 14.30 Uhr. es gibt eine Tageskasse und freie Platzwahl. Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt, Kinder fünf Euro, Kinder bis neun Jahren sind frei.
Die Auftritte starten jeweils mit einem Chorauftritt der Eintracht Effringen, bevor das Stück gezeigt wird. Am Samstag gibt es Bewirtung mit Speisen und Barbetrieb. Sonntags gibt es mit eine Bewirtung Kaffee und Kuchen sowie Snacks wie Brezeln, belegte Brötchen oder Wurstsalat.
Mit dabei sind auch einige Urgesteine: Heidi Friedrich wird in 2026 insgesamt zum 37. Mal für die Schneggabühne im Einsatz sein, Werner Schnaible ist dieses Jahr zum 29. Mal im Einsatz, Heiko Bihler zum 26. und Rita Benz zum 23. sowie Birgit Ritz zum 21. Mal.