Mit vorbereitenden Arbeiten beginnen auf der B 500 sowie beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses umfangreiche Leitungs- und Straßenbauarbeiten.
Es geht los mit vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und zugleich mit dem ersten Bauabschnitt zur Umgestaltung der B 500. Dies ging aus der jüngsten Gemeinderatssitzung hervor.
In einem ersten Schritt werden die äußeren Erschließungsmaßnahmen getätigt, beginnend ab Höhe „Bachwinkel“ gegenüber der Einfahrt Ludwig-Uhlandstraße. Von dort aus werden der Regen- und der Schmutzwasser-Kanal verlegt, dazu kommt die Neuverlegung der Strom- und der Breitbandleitung, die Neuverlegung der Nahwärme- und der Wasserleitung. Gehweg und Parkstreifen werden vom Bereich Bachwinkel hinauf zum Campingplatz erneuert, ebenso die wird die Fahrbahn bis dorthin erneuert.
Obwohl der Bereich B 500 eigentlich Sache des Regierungspräsidiums sei, habe man sich dahingehend verständigt, dass die Gesamtmaßnahme in die Hände der Gemeindeverwaltung gelegt wurde, die anteiligen Kosten würden später durch das RP erstattet. Da auch andere Kostenträger (EGT, Eigenbetrieb Nahwärme) betroffen seien, trügen auch diese einen Anteil an den Gesamtkosten. Sechs Firmen seien zu einer Angebotsabgabe befragt worden, von denen vier wegen Kapazitätsengpässen abgesagt hätten. Zwei Angebote seien rechtzeitig abgegeben worden, die Firma Stumpp aus Balingen habe das günstigere eingereicht mit 1,083 Millionen Euro. Das Angebot liege somit rund 106.000 Euro unter der Kostenberechnung, was in der aktuell unsicheren Lage durchaus positiv zu bewerten sei, sagte Hauptamtsleiter Andreas Herdner.
Die Gemeinde übernehme zunächst knapp 1,051 Millionen, rund 13.326 Euro seien Anteil der EGT und die Nahwärme trage 18.637 Euro. Da die Gemeinde nicht Straßenbaulastträger sei, sondern das Regierungspräsidium, würden die Kosten für den reinen Straßenbau im Nachgang an das RP weitergereicht. Hierbei handle es sich um einen Betrag von knapp 105.000 Euro brutto.
Fahrzeuge bald erwartet
Im gleichen Zuge wurden die Ingenieurleistungen zum Gesamtpreis von 98.815 Euro an das Ingenieurbüro Greiner (Donaueschingen) vergeben. Die Beschlüsse fielen jeweils einstimmig. Feuerwehrkommandant Andreas Faller dankte dem Gremium für die zügige Abwicklung. „Die neuen Fahrzeuge werden demnächst eintreffen“, versprach er.