Das Dornhaner Gewerbegebiet Süd soll erweitert werden.Foto: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Gewerbegebiet Süd soll weiter wachsen / Drei Feldwege auf Gemarkung Dornhan entwidmet

Die weitere Erschließung des Gewerbegebiets Süd und die Entwidmung von nicht mehr benötigten Feldwegen standen in der jüngsten Sitzung des Dornhaner Gemeinderats auf der Tagesordnung.

Dornhan. Das Gewerbegebiet Süd befindet sich aktuell im Bauabschnitt 2021. Dabei stehen Baukosten in Höhe von insgesamt knapp anderthalb Millionen Euro an. Die Kostenübersicht wurde im Gemeinderat vorgestellt.

Neu vergeben wurden die Kanalisationsarbeiten mit Erdbau- und Straßenbauarbeiten. Dieser Auftrag ging an die Firma Storz in Donaueschingen mit einer Auftragssumme von 1 023 705 Euro. Von fünf eingegangenen Angeboten bei zehn angefragten Fachfirmen war dies das günstigste Angebot.

Außerdem wurde der Auftrag für das Liefern und Verlegen des Wasserleitungsmaterials (rund 69 000 Euro) an die Firma Schwenk in Dornhan vergeben. Weitere Kosten fallen für die Straßenbeleuchtung (etwa 26 000 Euro) und für Nebenleistungen wie Honorare (etwa 171 000 Euro) an.

Die bereits ausgeführten Leistungen der Firma Bantle im Bereich der Firma Kaufmann belaufen sich laut Baukostenaufstellung auf 210 000 Euro.

Im März 2021 belief sich die Kostenrechnung auf 1 488 000 Euro. Der Gemeinderat stimmte den Auftragsvergaben zu.

Außerdem befasste sich der Gemeinderat mit der Einziehung oder Entwidmung von öffentlichen Feldwegen. Laut Paragraf 7 im Straßengesetz Baden-Württemberg kann eine Straße eingezogen werden, wenn sie für den Verkehr entbehrlich ist. Damit verliere die Straße die Eigenschaft einer öffentlichen Straße und widerrufliche Sondernutzungen entfallen. Bei einem Feldweg handle es sich um einen beschränkt öffentlichen Weg.

Drei Flächenstücke standen im Fokus. Auf der Gemarkung Dornhan befindet sich das Flächenstück 524. Der Weg im Bereich Eschenhain ist Teil eines Freizeitgeländes (Grillplatz). Durch den Wegfall werde das Gelände übersichtlicher. Auch der Sicherheitsaspekt spiele hier eine Rolle, erklärte Bürgermeister Markus Huber.

Ebenfalls nicht mehr erforderlich und "faktisch nicht mehr existent" sei der Weg auf dem Flächenstück 375/1 in Marschalkenzimmern. Der nutzende Landwirt habe die Entwidmung beantragt. Außerdem könne ein Teil des Weges auf Flächenstück 545 bei Fürnsal eingezogen werden, da auch dieser Teil für den Verkehr entbehrlich sei.

Der Gemeinderat stimmte dem Beschlussvorschlag – mit der vom Gremium angeregten Ergänzung, dass die Eigentümer nochmals informiert werden sollen, – zu.

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