Der neue Rasenplatz in Bad Teinach-Zavelstein ist quasi fertig. Lediglich der letzte Schliff fehlt am Grün, das bald bespielt werden kann. Foto: Fritsch

Vereine: Sportplatz der SpVgg Bad Teinach-Zavelstein fast schon bespielbar / Familientag am Sonntag

Der TZ-Familientag wirft bereits seine Schatten voraus. Am Sonntag, 5. September, wird beim Heimspielauftakt der SpVgg Bad Teinach-Zavelstein auch wieder ein großes Fest veranstaltet. Dafür gelten allerdings Corona-bedingte Auflagen.

Bad Teinach-Zavelstein. Es ist quasi alles angerichtet für den Saisonstart bei der SpVgg Bad Teinach-Zavelstein. Denn inzwischen ist der nagelneue Rasenplatz fertig. "Der liegt schön da", erklärt Johannes Schaible vom Verein, der im Volksmund stets nur "TZ" genannt wird.

Trainingsbetrieb ist alsbald möglich

Das saftige Grün auf dem Zavelsteiner Sportgelände hatte bekanntlich seinen Preis. Stolze 290 000 Euro hatte man damals investiert, einen Zuschuss von 150 000 Euro hatten sogar Stadt und Gemeinderat gewährt. Der alte Sandplatz musste auch dringend erneuert werden, wie einst Bürgermeister Markus Wendel verdeutlichte: "Wir müssen überlegen, ob wir da eine städtische Weihnachtsbaumkultur anlegen oder die TZ ins 21. Jahrhundert bringen", so Wendel schon im März 2019, als es im Gremium um den Zuschuss ging.

Heute ist der neue Platz fertig, fast jedenfalls. Die Markierungen sowie Banden rund um den Platz fehlen noch, erklärt Schaible. Immerhin für den Trainingsbetrieb kann man den Platz wohl bald nutzen – das hat man sich allerdings für die dann wirklich nasse Jahreszeit aufgehoben. "Den nehmen wir als Ausweichplatz für November oder auch Dezember", mutmaßt Schaible. Vor allem für den Trainingsbetrieb im wohl nassen Herbst wird der neue Rasenplatz gebraucht, denn die Drainage ist deutlich besser als beim alten Platz – die Bespielbarkeit bei Regen ist also um einiges besser.

Wirklicher Spielbetrieb ist auf dem neuen Grün aber noch nicht möglich, es fehlen bekanntlich noch die Linien. Fürs Training könne man problemlos Felder abstecken, doch für ein richtiges Fußballspiel braucht es eben qua Regelwerk zum Beispiel einen abgestreuten Mittelkreis oder einen Sechzehnmeterraum.

Tradition rund um den Heimspielauftakt

Das alles will man aber in den nächsten Wochen in Angriff nehmen, um dann spätestens nach der Winterpause gerüstet zu sein. Gerüstet für den Saisonauftakt ist man allemal: Am Sonntag, 5. September, geht es gleich mit einem Doppelheimspieltag los. Um 13 Uhr erfolgt der Anstoß der TZ-Reserve-Mannschaft gegen die Gäste des FC Alzenberg-Wimberg. Um 15 Uhr treffen die beiden ersten Mannschaften der gleichen Clubs aufeinander.

Doch inzwischen ist es in Bad Teinach-Zavelstein schon Tradition, dass man beim Heimspielauftakt mehr macht, als "nur" den Kickern zuzuschauen, wie sie dem runden Leder hinterherwetzen und auf Torejagd gehen.

Ab 10.30 Uhr ist ein Familiengottesdienst geplant. Auch danach gibt es mit Spezialitäten vom Grill, Kaffee, Kuchen und einem abwechslungsreichen Programm für die kleinen Besucher einiges zu erleben.

Inzwischen begeht die TZ schon den 15. Familientag. "2005 hat das damals mit dem Opening des neuen Sportheims angefangen und seitdem ist das Tradition", blickt Schaible auf die Anfänge zurück.

Die Resonanz war in den Vorjahren eigentlich meistens prächtig. Wie es in diesem Jahr vor dem Hintergrund der nach wie vor allgegenwärtigen Corona-Pandemie ist, vermag auch bei der SpVgg keiner so recht zu sagen. "Wir können das absolut nicht einschätzen", räumt Schaible ein. Doch als verantwortungsvoller Gastgeber, wie der Verein in einer separat versendeten Mitteilung erläutert, habe "die Gesundheit aller Teilnehmenden unseres Familientags natürlich oberste Priorität". Deshalb gilt die 3G-Regel – man muss also geimpft, genesen oder getestet sein, um ins Sportheim in den Innenraum zu kommen. Darüber hinaus gilt dort die allgemeine Maskenpflicht, außerdem müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden.

Ein Eingang für die Kontrollen nötig

Um all das einhalten zu können, wird nur ein Eingang zum Sportgelände geöffnet sein, erläutert Schaible. Bei der TZ hofft man, dass es zum einen den sportlichen Traumstart mit sechs Punkten gibt, zum anderen aber auch einige Zuschauer den Weg zum TZ-Familientag finden – trotz der Corona-Auflagen.