In der Friedrich-Ebert-Straße, vor Gebäude C der DHBW Villingen-Schwenningen, soll der Enforcement Trailer der Stadt derzeit für die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern sorgen. Sorgt das geparkte Auto etwa für "freie Sicht"? Foto: Moser

Alter Mercedes steht schon länger vor DHBW-Gebäude. Maximalparkdauer um ein Vielfaches überschritten.

VS-Schwenningen - Eigentlich sollen die beiden Blitzeranhänger der Stadt Villingen-Schwenningen dafür sorgen, dass die hiesigen Autofahrer sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Doch der Enforcement Trailer, der derzeit in der Friedrich-Ebert-Straße vor Gebäude C der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) abgestellt ist, sorgt noch für etwas ganz anderes: nämlich Kopfschütteln. Besser gesagt ist es die etwas in die Jahre gekommene, silberne Mercedes A-Klasse, die einen aufmerksamen Leser unserer Zeitung verwundert, wie er in einer Facebook-Nachricht schildert.

Das Auto steht – aus Richtung der Kreuzung der Friedrich-Ebert-Straße mit der Jakob-Kienzle-Straße, der Bärenstraße und der Karlstraße kommend – wenige Meter vor dem am Straßenrand abgestellten Enforcement Trailer auf einem eigentlich gebührenpflichtigen Parkplatz. Noch dazu ist es leicht seitlich versetzt zum Blitzeranhänger und damit mit den beiden Rädern der rechten Fahrzeugseite über dem Bordstein abgestellt.

Maximalparkdauer von zwei Stunden um ein Vielfaches überschritten

Handelt es sich dabei um ein seit Tagen ignoriertes Auto, oder erfüllt dieses womöglich einen ganz anderen Zweck? In seiner Nachricht mutmaßt unser Leser, der nach eigenen Angaben täglich an dem Schauspiel vorbeifährt: Das abgestellte Auto soll verhindern, dass der Blitzeranhänger zugeparkt werden kann – gewissermaßen eine Sperre, die dafür sorgen soll, dass der Enforcement Trailer zu jeder Zeit "freie Sicht" auf die Fahrzeuge in der Friedrich-Ebert-Straße hat.

Tatsächlich scheint die A-Klasse schon längere Zeit an diesem Platz zu stehen – mindestens seit den starken Schneefällen Mitte der vergangenen Woche. Das zeigen die weißen Massen, unter denen das Auto fast begraben ist, recht deutlich. Die Maximalparkdauer von zwei Stunden, die laut dem nicht einmal fünf Meter entfernt stehenden Parkautomaten für den gebührenpflichtigen Parkplatz, auf dem das silberne Auto abgestellt ist, vorgesehen ist, dürfte damit jedenfalls um ein Vielfaches überschritten sein.