Aus einer Bananenkiste ist am Mittwoch eine Spinne gekrabbelt – und hat für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Foto: Hanna_photo/ Shutterstock

Spinnenalarm in der Berneckstraße: Weil im Schramberger "Netto"-Markt eine Spinne gesichtet wurde, bei der es sich um eine giftige Bananenspinne handeln könnte, ist der Discounter am Mittwochvormittag für rund eine Stunde gesperrt worden.

Schramberg - Mitarbeiter des Ladens verständigten um kurz vor 11 Uhr die Polizei, weil ein Lieferant gesehen habe, wie das Tier aus einer Bananenkiste herausgekrabbelt und unter einem Regal im Lager verschwunden sei, informiert Dieter Popp, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, auf Nachfrage unserer Redaktion.

Tierrettung kümmert sich um Spinne

Vorsorglich sei der Markt etwa eine Stunde lang für Kunden geschlossen worden. Beamte des Schramberger Reviers hätten die Spinne entdeckt und einen Eimer darüber gestülpt, sodass das Tier bis zum Eintreffen der Tierrettung Südbaden mit Sitz in Radolfzell gefangen war. Diese schauen nun, ob es sich bei der Spinne tatsächlich um die giftige Bananenspinne handelt.

Nach erster Einschätzung, so schildert ein "Netto"-Mitarbeiter vor Ort, hätten die Experten der Tierrettung die Spinne einer heimischen Gattung zugeordnet.

Experte schaut noch mal drauf

Um das genauer untersuchen zu können, hätten sie die Spinne mitgenommen. Dafür werden, erklärt der Mitarbeiter der Tierrettung auf Nachfrage unserer Redaktion, zum Abgleich Fotos des Tiers an einen Spinnen-Experten geschickt. Dann wird, so erklärt Polizei-Pressesprecher Popp zum allgemeinen Vorgehen in solchen Fällen, entschieden, wie es für die Spinne weitergeht – ob sie je nach Art wieder ausgesiedelt werden kann oder beispielsweise in einem Zoo untergebracht wird.

Noch am Mittwoch gab der Spinnen-Experte Entwarnung: Es ist eine harmlose Halskräuselspinne, teilt die Tierrettung mit.