Am Dürrbach lagern Baumaterialien. Foto: Felix Biermayer

Im Neubulacher Ortsteil Liebelsberg lagern Steine, Schotter und Erde. Besonders Anwohner fühlen sich dadurch belästigt.

Unterhalb der Häuser „Am Dürrbach“ türmen sich die Haufen von Steinen, Schotter oder Erde. Bernd Schwarz (UWV) fragte jüngst im Gemeinderat nach, wie es mit dem dortigen Umschlagplatz weitergehe. Anwohner hätten gefragt, wie lange sie mit dieser Situation noch auskommen müssten.

 

„Wenn es mit der Baumaßnahme in der Teinacher Straße weitergeht, wird das Lager wieder aufgelöst“, so Bauamtsleiter Gerhard Schlecht. Dann solle aus der Fläche wieder eine Wiese werden.

„Keiner findet Baustellen angenehm“, so Schlecht. Die Anwohner am Dürrbach hätten es jetzt ein Jahr ertragen müssen. „Dafür haben sie dann wieder 50 Jahre Ruhe“, sagte er.

Material stört Anwohner

„Die Leute konnten ein Jahr keine Wäsche raus hängen“, entgegnete Schwarz.

Zudem seien die Häuser dreckig geworden. Die Stadt habe im Moment nun einmal viele Tiefbaumaßnahmen, so Schlecht. Wenn das Material dafür gelagert werde, gebe es immer Beschwerden der Anwohner – ob in Liebelsberg oder in der Jahnstraße und der Mühlstraße in Oberhaugstett. „Aber wir müssen irgendwo hin“, sagte er.

Informationen sollen folgen

„Die Leute wollen nur informiert werden“, meinte Schwarz. Die Stadt werde sich an die Anwohner wenden, sagte Bürgermeisterin Petra Schupp zu.