Die beiden Vorsitzenden des Seniorenrats Ernst Hempel (Zweiter von links) und Gisela Winkler (links) trafen sich mit Revierleiter Jürgen Martinek (rechts) und den Forstmitarbeitern an der Pflanzstelle der 200 gespendeten Flatterulmen-Setzlinge. Foto: Gisela Winkler

Der Althengstetter Seniorenrat hat Flatterulmen für eine Waldfläche im Bereich Esslesbrunnen gespendet. Für den Förster und seine Mitarbeiter gab es ein Vesper.

Der Althengstetter Seniorenrat hat für den Wald auf der Gemarkung erneut etwa 200 Baumsetzlinge gespendet. Der Revierleiter Jürgen Martinek hat diesmal kleine Flatterulmen ausgesucht und besorgt. Dabei achtet Martinek darauf, dass bei Pflanzungen zusätzliche, am Standort noch nicht vorhandene Baumarten eingebracht werden.

 

Die Flatterulmen kommen gut mit der Klimaveränderung zurecht, weiß der Fachmann, sie können auch trockenere Bedingungen vertragen. Das langfristige Ziel sei ein intensiv gemischter Wald, erläutert Martinek den Seniorenrat-Vertretern, die sich bei der Pflanzstelle mit dem Revierleiter und den Forstmitarbeitern treffen.

Langfristiges Ziel: intensiv gemischter Wald

Ungefähr in einem Zeitraum von etwa zehn Jahren werde so im Althengstetter Forst durch gezielte Pflanzungen eine Art Mosaik entstehen aus neu eingebrachten Baumarten, die den Wald klimastabiler und zukunftsfähiger machen.

Die Waldarbeiter haben die Setzlinge bereits eingepflanzt und mit Wuchshüllen geschützt. Diese sind nicht mehr wie bisher aus Kunststoff, sondern aus Maisstärke, was Mikroplastik im Wald verhindert, und bieten zum einen Verbissschutz gegen das Wild und zum anderen den kleinen Bäumchen bessere Wachstumsbedingungen.

Im Althengstetter Wald werden jährlich etwa 5000 Baumsetzlinge auf kleineren Kahlflächen gepflanzt, erfahren die Seniorenrat-Vorsitzenden Gisela Winkler und Ernst Hempel.

Wildkirschen sind inzwischen fast drei Meter hoch

Sie freuten sich zu hören, dass die ersten vom Verein gespendeten Setzlinge, es waren damals Wildkirschen, inzwischen fast auf drei Meter Höhe gewachsen sind.

Mit einem Vesper für den Förster und seine Mitarbeiter bedankten sich Hempel und Winkler für deren Arbeit.