Die Handschellen bei dem Gesuchten klickten auf einer Baustelle in Lahr. (Symbolfoto) Foto: Stratenschulte/dpa

Das Landeskriminalamt hat auf einer Lahrer Baustelle einen gesuchten Schwerverbrecher festgenommen.

Dem 37-Jährigen wird vorgeworfen, sich gemeinsam mit drei Mittätern wegen schweren Bandendiebstahls schuldig gemacht zu haben. Alle vier waren im November 2020 auf frischer Tat verhaftet und jeweils zu Haftstrafen von zwei bis drei Jahren ohne Bewährung verurteilt worden.

 

Die Bande hatte sich auf das Aufbrechen von Geldautomaten – unter anderem in Sindelfingen und Nürtingen – spezialisiert. Wie das Amtsgericht Nürtingen feststellte, war der inzwischen 37-Jährige dabei nicht nur an der eigentlichen Tat beteiligt, sondern unter anderem auch für die Organisation der Tatmittel verantwortlich.

Verdächtiger reist mit gefälschten Papieren wieder ein

Nach dem Verbüßen einer Teilstrafe wurde der Inhaftierte in sein Heimatland Kosovo abgeschoben und die Restfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten außer Vollzug gesetzt. Wegen seiner illegalen Wiedereinreise nach Deutschland wurde diese Restfreiheitsstrafe wieder in Vollzug gesetzt.

Ermittlern des Landeskriminalamts gelang es, den Mann auf einer Baustelle in Lahr zu identifizieren – er hatte gefälschte Ausweisdokumente bei sich. Am 7. August klickten die Handschellen. Der 37-Jährige wurde umgehend dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und befindet sich seitdem in Haft.