Der Radweg zwischen Sulz und Kuppingen wurde von Wildberger Seite eröffnet. Auf Herrenberger Seite wurde provisorisch für Orientierung und Sicherheit gesorgt.
Radfahrer zwischen dem Wildberger Ortsteil Sulz am Eck und dem Herrenberger Ortsteil Kuppingen haben einen neuen Weg bekommen.
Der Ausbau von Wildberger Seite aus ist abgeschlossen und der Weg offiziell eröffnet. Auf der Gemarkung Kuppingen wurde provisorisch die Lücke geschlossen, bevor der vollständige Ausbau starten kann. Der Weg startet, beziehungsweise endet direkt im Herzen von Sulz: Am frisch renovierten Gemeindehaus.
Dieser Radweg ist der zweite Abschnitt eines größeren Projekts: Bereits zuvor war der Radweg von Wildberg nach Sulz entlang der L 358 ausgebaut worden. Nun kann bis an die Kreisgrenze durchgeradelt werden.
Ursprünglich sollte der Radweg bereits im Juli auf der Sulzer Seite eröffnet werden. Dieser Termin fiel aus und wurde nachgeholt. Startschuss für diesen Abschnitt des Bauprojekts war im Februar 2024. Der Spatenstich für den Radweg von Wildberg nach Sulz, der nun bis an die Gemarkungsgrenze weitergebaut wurde, fand bereits im Oktober 2023 an der Abzweigung zum Wächtersberg statt.
Weg führt bis Jettinger Straße in Kuppingen
Für den Radweg mussten etwa einige Wiesenwege ausgebaut werden. Auf der Kuppinger Seite geht es ein Stück durch den Wald. Er endet beziehungsweise beginnt in der Jettinger Straße in Kuppingen.
Auf der Herrenberger Seite ist der Ausbau, der durch die beiden Landkreise Calw und Böblingen verantwortet wird, noch nicht fertig gediehen. Hier wurden vorerst Beschilderungen angebracht, um Radfahrern eine sichere und besser orientierte Führung zu ermöglichen.
Damit soll die Lücke im Radwegenetz kurzfristig überbrückt werden. „Die dauerhafte bauliche Schließung der Lücke wird derzeit mit übergeordneten Planungsträgern abgestimmt. Mit den Bauarbeiten kann voraussichtlich noch diesen Winter begonnen werden“, berichtet die Stadt Herrenberg in einer Pressemitteilung.
Die neue Wegweisung folge einer bereits vorhandenen Straßenverbindung über bestehende Feld-, Forst- und Gemeindeverbindungswege, berichtet die Stadt Herrenberg weiter. So sollen die Radfahrer sicher über die Wege geleitet werden, bis auch im Kreis Böblingen der Ausbau vollendet werden kann, heißt es weiter.
Die Lücke im Radwegenetz wurde damit provisorisch geschlossen, berichtet die Stadt Herrenberg. Hinweise von Bürgern hatten die Verantwortlichen auf das Fehlen von Beschilderung aufmerksam gemacht.
Unsere Redaktion wollte von der Stadt Wildberg wissen, wie viel die Stadt für den Radweg ausgegeben hat und welche Bedeutung der Radweg aus ihrer Sicht habe. Die Stadt ließ die Fragen leider bislangunbeantwortet.