Die Türmlebläser läuten die Fasnet musikalisch ein. Foto:  

So viele Musiker waren es noch nie auf dem Rathaustürmle. Pünktlich um 8 Uhr am Schmotzigen Donnerstag spielten zwölf Stadtmusiker den Schramberger Narrenmarsch.

Trotz aller Fasnetsfreude mussten die Musiker beim Abstieg kurz innehalten. Die Chronik der Hoorigen Türmlebläser war dem Brandschutz im Schramberger Rathaus zum Opfer gefallen. Die Chronik wurde nämlich jedes Jahr in den Staub der Rathausbühne gemalt fortgeführt. Doch der Staub und auch das Stahlregal, in dem sich der Staub befand, waren offensichtlich schwer entflammbar und mussten abgebaut werden. In einem Rathausturm aus Holz völlig nachvollziehbar. Aus diesem Grund wurde mit einer spontanen Trauerkranzniederlegung kurz innegehalten.

 
Die Türmlebläser bilden einen Trauerkranz. Foto: Türmlebläser

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr unterstützte die Musiker und schlug das Becken, angeleitet durch Annika Kußberger. Doch vier Narrenmärsche sind für die Oberarme nicht ganz so einfach – da waren beide froh, dass sie sich abwechseln konnten. Die „Bittlosen“ vom Sulgen waren auch wieder am Start und hielten die Fahne der Fasnetsverbünde hoch.

Dank der Türmlebläser

Dann stand noch ein Abschied an. Achim Ringwald war als städtischer Mitarbeiter zum letzten Mal dabei. Die Türmlebläser bedankten sich bei allen Mitarbeitern, insbesondere bei Markus Schwendemann, Ringwald und Eisenlohr für die Bewirtung und die Gastfreundschaft.