Christoph Schmid aus Heimerdingen schreibt uns: "Mein Sohn Christian, der in die vierte Klasse geht, hat mich mit unten stehender Geschichte überrascht. Er schreibt in original Heimerdinger Mundart (Heimerdingen liegt zwischen Leonberg und Markgröningen):

,Mai dritt schwäbisch Gschicht!

Hait isch Medich on i vorzel eich odor dir vo meim Wochaend. Am Freidich isch dor schress losganga. Morgats am naina sem mor vo dort Schual aus mit em Fahrrad en da Glädorgarda nach Ruadamsa ganga. Dornoch semor mit dor Glass uff da äbordengor Schbielplatz gfara ond hen do a weile gschbielt. Anschliasend sem mor zu dor Schual weidor gfara. Dort he no alle zaama grill, Liador gsonga ond gschbielt. Alsd Eldorn ganag sen, hem mor nomoal a bar Schbiel gmacht. No ischs dongal worda on mir hen a Nachdwandreng gmacht, donoch sem mor ens Bedd glä. Am nägschda Dag ben i schau am halb Sibana uufgwacht. Bis achda hau i missa no im Bedd liga bleiba. Em halb naina hem mor gfrieschdigd, ond dornoch had mor kenna gau. Em zwoa Midags hau i miassa zom ma Turnier do sem mor zwoador worda. Do dornoch war a Feschd vo Jörgs. Em Sonndochmorga ben i ent Kendorkirch, do war Laubhidafeschd, gango. Da reschd vom Dag ben i eigentlich bloß no romglungort."

Da sage noch einer, die Jungen sprechen - und schreiben - kein Schwäbisch mehr . . .

Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Leserin Doris Krauß aus Sternenfels-Diefenbach: "Wenn's pressiert, kann mr net schnell gnuag langsam do!"