Das Regierungspräsidium Freiburg modernisiert an der B 31 in Freiburg die Technik im Schützenallee- und Kappler Tunnel. Die Arbeiten gehen überwiegend nachts über die Bühne.
Die Funkanlagen im Schützenalleetunnel und im Kappler Tunnel an der B 31 in Freiburg werden in den kommenden drei Monaten umfassend modernisiert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sind die Arbeiten erforderlich, um die dauerhafte und verkehrssichere Nutzung der Tunnel sicherzustellen.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 13. April und finden überwiegend in den Nachtstunden statt. Die Kosten der Modernisierung in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro trägt der Bund.
Arbeiten finden überwiegend nachts statt
Die Nachtarbeiten laufen laut der Mitteilung bis Ende Juni werktags zwischen 20 Uhr und 5.30 Uhr. In dieser Zeit muss jeweils die rechte Fahrspur gesperrt werden, so dass die Tunnel in beide Richtungen befahrbar bleiben. Die Sperrung erfolgt abwechselnd stadteinwärts und stadtauswärts.
Anfang Juli müssen für vier Nächte dann beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird dann über Stegen und Ebnet sowie über die Schwarzwaldstraße und die Alemannenstraße umgeleitet. Wie das RP mitteilt, sind die Maßnahmen mit den örtlichen Behörden und den Rettungsdiensten abgestimmt.
Tunnel müssen mittelfristig komplett saniert werden
Die Arbeiten sind notwendig, weil die bestehenden Tunnelfunkanlagen das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben. Durch die Modernisierung wird die Funktionsfähigkeit der Anlagen dauerhaft gesichert. Zudem sollen dadurch technisch bedingte Sperrungen künftig vermieden werden.
Das RP weist darauf hin, dass die beiden 2002 in Betrieb gegangenen Tunnel mittelfristig komplett saniert werden müssen. Die Planungen dazu erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadt Freiburg. Diese Arbeiten werden nicht vor 2028 beginnen.