Mitglieder der Hirschböög-Fasnachtsclique sind am Feuer auf dem Grenzacher Rettenacker immer dabei. Foto: Heinz Vollmar

Wenn alljährlich die Fasnachtsfeuer auf den Hügeln lodern und das traditionelle Scheibenschlagen zum Mitmachen einlädt, dann folgen die Menschen in Scharen dem alten Feuerbrauch.

Viele verbinden mit den mystisch anmutenden Fasnachtsfeuern auch die Vertreibung des Winters, eine der vielen historischen Überlieferungen. Andere verweisen indes auf uralte Fruchtbarkeitsrituale, die aus germanischer oder keltischer Zeit stammen.

 

Fakt ist, dass die Fasnachtsfeuer die in hiesigen Regionen nach Aschermittwoch entzündet werden, nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben und noch immer Alt und Jung, Groß und Klein in den Bann ziehen. So auch am Sonntag, als auf dem Grenzacher Rettenacker das Fasnachtsfeuer entzündet wurde und ein langer Fackelzug und viele Menschen hinauf auf den Acker pilgerte, um dort das Geschehen mitzuerleben.

Auch Cliquen sind dabei

Dazu zählten auch einige Grenzacher Fasnachtscliquen wie die Hirschböög und die Dängeligeister. Sie sind in jedem Jahr mit von der Partie, wenn es um das Fasnachtsfeuer und die Vertreibung des Winters auf dem Rettenacker geht.

Bürgerverein sorgt für Bewirtung

Für das leibliche Wohl der vielen Besucher sorgte auch in diesem Jahr der Bürgerverein, der mit erfrischenden Getränken und Grillwurst aufwartete und den Kindern das Stockbrot-Grillen am Lagerfeuer ermöglichte.

Der Bürgerverein war bereits im vergangenen Jahr beim Feuer auf dem Rettenacker dabei. Zuvor hatte sich abgezeichnet, dass die Feuerwehr, die bisher für die Verköstigung der Besucher gesorgt hatte, dafür nicht mehr zur Verfügung stehen würde.