Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehrere Personen sind am Montagabend am Villinger Busbahnhof fünf Menschen verletzt worden. Es kamen auch Waffen zum Einsatz.
Der Busbahnhof in Villingen war am späten Montagabend Schauplatz einer heftigen Auseinandersetzung zwischen – wie die Polizei erklärt – mindestens acht Personen. Fünf Menschen sind dabei verletzt worden.
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge sollen drei Männer im Alter von 21, 23 und 33 Jahren gegen 23.15 Uhr eine Gruppe in der Bahnhofstraße angegriffen haben. Dabei kamen, wie die Beamten berichten, auch Schlagstöcke zum Einsatz. Wie unsere Redaktion erfuhr, könnte bei der Auseinandersetzung zudem ein Hammer zum Einsatz gekommen sein.
In der Stadt verbreiteten sich zudem Gerüchte, wonach gar Schüsse gefallen sind. Anwohner hatten, so war unserer Redaktion zugetragen worden, laute Knallgeräusche gehört. Anhaltspunkte dafür, dass eine Schusswaffe zum Einsatz kam, ergaben sich jedoch nicht, wie bereits in der Nacht ein Sprecher der Polizei auf Anfrage erklärte.
Polizeibeamte sichern einen Hammer
Die Beamten hatten im Tatumfeld alle Mülleimer durchsucht, um möglicherweise Beweismittel zu finden. Dabei wurde wohl unter anderem ein Hammer mithilfe eines Asservatenbeutels gesichert. Auch Beamte des Kriminaldauerdienstes wurden zur Einsatzstelle gerufen. Weitere Streifen waren zur Fahndung im Stadtgebiet unterwegs.
Zu Opfern wurden vier junge Männer, 18, 19, 20 und 23 Jahre alt, sowie eine 17-Jährige, die durch die Schläge leicht verletzt wurden. Die Polizei vernahm sie noch an Ort und Stelle. Dennoch blieben die Hintergründe der Auseinandersetzung zunächst unklar, wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung erklärt. Man habe Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, heißt es. Nach Aussagen der Beamten seien zumindest zwei der Schläger teils erheblich unter alkoholischer Beeinflussung gestanden.
Zeugen sollen sich beim Revier melden
Die Polizei sucht nun Zeugen zum tätlichen Angriff. Diese sollen sich beim Villinger Polizeirevier unter der Telefonnummer 07721/6010 melden.