Über Maßnahmen zum geplanten Radweg St. Georgen-Brogen-Hardt beriet der Ortschaftsrat Peterzell.
Über Maßnahmen zum geplanten Radweg St. Georgen-Brogen-Hardt stimmte der Ortschaftsrat ab.
Zu Beginn fragte ein Einwohner nach der Meinung des Gremiums zu Photovoltaikanlagen auf Flächen, die für den Anbau von Lebens- und Futtermitteln nutzbar wären, da er davon nichts hielt. Laut Ortsvorsteher Klaus Lauble könne der Rat darüber nicht entscheiden, da Anträge über das Landratsamt liefen. Man werde zwar abwägen, was Sinn mache, dem Gremium seien aber die Hände gebunden. Es müsse sich an Vorschriften halten, auch würden diese Anlagen gefördert.
Hauptthema war der geplante Radweg St. Georgen-Brogen-Hardt. Dabei ging es vor allem um Waldumwandlung und Ausgleichsmaßnahmen, zu welchen der Rat seine Zustimmung gab. Man sei nun einen Schritt weiter, er hoffe, dass es mit dem Bau Mitte oder Ende 2025 losgehe, so Lauble. Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Rottweil laufe sehr gut.
Verbindung nach Königsfeld erst später
Philipp Kaspar fragte nach einer Erweiterung des Radweges Richtung Peterzell. Die Verbindung nach Königsfeld sei erst einmal hintenan gestellt, so Lauble, sei zwar Thema, der Zeitpunkt der Realisierung aber nicht absehbar.
Andreas Joos störte sich an den Ausgleichsmaßnahmen in Form von Freischneiden eines Waldgebietes und dass eine Offenhaltung nur „beabsichtigt“ ist. In ein paar Jahren sei das dann wieder zugewachsen. Auch Kaspar nannte das „ein bisschen Augenwischerei“. Ortsvorsteher Klaus Lauble möchte diesbezüglich im Gemeinderat nachfragen. Eventuelle Überschüsse bei Ökopunkten würden der Gemeinde gutgeschrieben, beantwortete er eine Frage von Jörg Zimmermann.
Lauble berichtete, dass die Loipe bis zum Seeloch gespurt, der Hang beim Bach zum Beispiel für Schlittenfahrten gewalzt werden soll. Die Infotafel am Buswartehäuschen bekam ein neues Dach und soll noch Aushänge mit Infos zu örtlicher Gastronomie und Ferienwohnungen erhalten.
Weihnachtszauber findet am 21. Dezember statt
Er dankte den zahlreichen Unterstützern des Volkstrauertages, an dem 60 bis 70 Personen teilnahmen. Lauble kündigte für den 21. Dezember ab 12 Uhr den Peterzeller Weihnachtszauber an.