Den Auftakt des Seniorennachmittags machte der Musikverein unter der Leitung von Chefdirigent Christian Sade. Foto: Hiller

Beim Seniorennachmittag in Münchweier kamen die rund 150 Besucher auf ihre Kosten. Zum Programm gehörten unter anderem musikalische sowie tänzerische Darbietungen und ein Besuch vom Nikolaus.

Zusammen mit vielen Helfern und Akteuren aus örtlichen Vereinen hat Ortsvorsteherin und Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Charlotte Götz in der Festhalle in Münchweier einen Seniorennachmittag gestaltet, der allen viel Freude bereitet hat.

 

Den Auftakt machte der Musikverein unter der Leitung von Chefdirigent Christian Sade mit schwungvollen Melodien, von traditioneller Blasmusik über grandiose Filmmusik von Ennio Morricone bis hin zu böhmischen Klängen. Mit dem Stück „Bis bald auf Wiedersehn“ verabschiedeten sich Musikerinnen und Musiker nach mehr als einer Stunde von der Bühne.

Derweil verwöhnten Angehörige von DRK und der Narrenzunft Gelruewe-Ritter die zahlreichen Besucher zwischen 60 und 95 Jahren mit dem von der Frauengymnastikgruppe des SVM zubereiteten Kaffee nebst Kuchen und Torten. Charlotte Götz, die zu Beginn alle herzlich begrüßt hatte, überreichte der ältesten Besucherin, der 95-jährigen Helena Oswald, ein Präsent.

Rund 150 Senioren kamen in die Halle

Dabei erfuhren die Anwesenden, dass von den derzeit 1720 Einwohnern von Münchweier 550 über 60 Jahre alt sind. Von diesen befanden sich wiederum rund 150 in der Halle. Münchweier, bekannt für seine gut organisierten Feste und Jugendarbeit in den Vereinen, habe sich seit der Eingemeindung vor mehr als 50 Jahren seine Integrität bewahrt, betonte Götz. Der Ort verfüge über eine gute Infrastruktur, Gastronomie sowie Einkaufsmöglichkeiten und Handwerk.

Sie erinnerte an die sich erst kürzlich ereigneten Großveranstaltungen wie den Herbstritt der Pferdefreunde oder den Schwarzwald-Moped-Marathon mit zahlreichen Teilnehmern weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Hilfsbereitschaft und politisches Engagement zeichneten die Bewohner von Münchweier ebenfalls besonders aus, so die Sprecherin.

Charlotte Götz (links) überreichte der ältesten Besucherin mit 95 Jahren, Helena Oswald, ein Präsent. Foto: Hiller

Zur Kurzweil trug Götz zwei „Mundartgschichtli“ des Alt-Oberbürgermeisters Philipp Brucker aus Lahr aus dem Büchern „Jo Pfiffedeckel“ und „S’Wundergigli“ vor. Danach trat der MGV-Sunshine-Chor unter Martin Herr auf die Bühne und sang Adventslieder. Mit dem Lied „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“ verabschiedete sich der Chor unter reichem Beifall von der Bühne.

Die Senioren erhielten Besuch vom Nikolaus

Herbert Andlauer berichtete traditionell von den Aktivitäten des Seniorenrats Ettenheim mit seinen Ausflügen und Aktionen, wie die sehr erfolgreichen 3000 Schritte oder den ADAC Fahrcheck. Anschließend erzählte er noch kleine, spaßige Anekdoten.

Nach einer Filmvorführung über den Schulbau, der seinerzeit vom SWR ausgestrahlt worden war, vorgeführt von Gerd Blattmann und Gerold Wazek, fand die Überleitung zum besinnlichen Teil des Nachmittags statt.

Zur Einführung trug Götz besinnliche Gedichte vor, ehe der Nikolaus (Thomas Feger) Einzug in die Halle hielt. Kostümiert tanzten die Ballettkinder vom SVM-Ballett unter der Leitung vom Sabrina Rieder einen Schneeflöckchen-Tanz. Der Katholische Kirchenchor sang Advents- und Weihnachtslieder und forderte die Besucher zum Mitsingen auf. Zwischen den Gesangsvorträgen fand noch eine Verlosung mit glücklichen Gewinnern statt. Zum Auszug des Nikolaus sangen alle „Lasst uns froh und munter sein“.

Die Ballettkinder vom SVM-Ballett unter der Leitung vom Sabrina Rieder führten einen Schneeflöckchen-Tanz auf. Mit ihnen besuchte der Nikolaus (Thomas Feger) die Senioren. Foto: SVM

Am Schluss des unterhaltsamen und besinnlichen Nachmittags dankte Götz allen Mitwirkenden: den auftretenden kulturellen Vereinen, den vielen freiwilligen Helfern, die im Einsatz waren, der Feuerwehr für das Einräumen, der Narrenzunft für das Eindecken und Tische dekorieren, Kurt Kimmig vom Obstbauverein für den Kuchentransport von Ettenheim nach Münchweier, den Helfern vom Bauwagen für den Thekendienst, der Frauengymnastikgruppe für den Dienst an der Kaffee- und Kuchentheke, den Gelruewe-Rittern und dem DRK-Team für das Bedienen, Hiddi im Brucktal für das Ausräumen, Karl Hog für die Dekoration, Josefa Wangler für die große Mithilfe und Hausmeister Armin Speth für seine Bereitschaft.