Schüchtern, aber unheimlich niedlich: So sehen die Haselmäuse aus, die der Ökologe an diesem Tag nicht gefunden hat. Lediglich ihr Nistmaterial hat er entdeckt. Foto: Pixabay

Sie sind klein, niedlich und unheimlich scheu: Haselmäuse sind nur zu finden, wenn sie sich in künstlichen Nistkästen einrichten. Ganze 100 davon hat Ökologe Daniel Krümberg im Schömberger Wald verteilt. Darin findet er bei der Kontrolle neben Haselmaus-Nistmaterial aber auch ganz anderes.

Loßburg - In Momenten wie diesem mache es keinen Spaß, Kartierer zu sein, meint der patschnasse Daniel Krümberg, als er bei strömendem Regen bei Schömberg durch den Wald stapft. Und eine Haselmaus zu sein, mache sicherlich auch keinen Spaß, wenn man merke, dass das Schlafzimmer undicht sei, überlegt er. Sonderlich regenabweisend sind die künstlichen Nistkästen, die da zwischen den Ästen hängen, nämlich nicht. Sie sind einfach gebaut, bestehen aus schwarzem Karton mit einem Holzeinsatz, der aus der Röhre herausgezogen werden kann. Das erste Versteck, in das Krümberg hineinschaut, ist voller durchnässtem Moos und Laub. Eine Haselmaus ist nicht daheim. "Die war gerade dabei, Nistmaterial in den Kasten zu schaffen und wurde dann vermutlich gestört", folgert der Ökologe daraus.

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