Informierten bei der Sitzung der Grenzach-Wyhlener Vereine: Dirk Bender (stellvertretender Leiter der Finanzabteilung), das Vorsitzendenduo Marianne Müller und Sabine Gampp sowie Bürgermeister Tobias Benz (von links). Foto: Rolf Rombach

Die Veranstaltung im Rahmen des Gemeindejubiläums kam derart gut an, dass sie künftig im Turnus von zwei Jahren stattfinden soll. Dies wurde bei der Arge-Sitzung bekannt.

Die Bedeutung der Vereine für das Gemeinwohl betonen Bürgermeister Tobias Benz und die Gemeinderäte regelmäßig an geeigneter Stelle. Dies war auch der Fall, als sich die Arbeitsgemeinschaft der Vereine der Doppelgemeinde, kurz: „Arge“, in den Räumlichkeiten der Kleintierzüchter traf. Mit dabei waren auch Vertreter der Gemeindeverwaltung.

 

Durch das große Engagement der Vereine sei das Jubiläumsjahr zum Erfolg geworden, dankte Benz. Die Verbesserungsvorschläge wolle man mitnehmen, bestätigte Stephanie Senn, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen bei der Gemeinde. Das Weinfest solle künftig alle zwei Jahre stattfinden, eventuell alternierend mit dem Dorfhock.

Neue Förderungsrichtlinie: Der stellvertretende Leiter der Finanzabteilung, Dirk Bender, sprach zur neuen Vereinsförderrichtlinie. Hierzu sei die Gemeinde auf die Rückmeldung der Vereine angewiesen. Bis zu drei Mal wurden einige erfolglos angeschrieben, sagte er. Damit die Auszahlung der Jugendförderbeiträge noch 2025 erfolgen kann, wurde nun zum 31. Oktober ein Schlussstrich gezogen.

Dies betrifft unter anderem eine Pro-Kopf-Unterstützung für minderjährige Mitglieder sowie die ab 2026 zu erhebenden „Raummieten“ für die kommunalen Gebäude. Vereine, die neue Kontaktdaten haben oder andere Änderungen mitteilen wollen, sollen dies direkt an Dirk Bender (bender@grenzach-wyhlen.de/ Tel. 07624/ 32-133) richten.

Angebote für Ferien gesucht: Jugendreferent Florian Schneider teilte mit, dass die Tagesangebote für die Ferienprogramme rückläufig seien. „Aus meiner Pfadfindersicht kann ich sagen, das lohnt sich auch für das Gewinnen neuer Mitglieder“, empfahl er die Gelegenheit. Allerdings äußerten einige Vereine Probleme, unter der Woche geeignete Mitglieder zu finden. Als anderen Grund für die fehlende Resonanz von Teilnehmern nannte Claudia Schirrmeister (SSV Grenzach), dass halbtägige oder auf nur wenige Stunden ausgelegte Programme keinen Mehrwert für Familien mit Kinderbetreuungsbedarf hätten. „Wir hatten lediglich sechs Anmeldungen, wo es früher deutlich mehr waren“, berichtete sie.

Schneider verwies darauf, dass das Jugendreferat in Kooperation mit dem Verein Kinder, Jugend und Kultur unterstützend bereitstehe. Eine Option könnte sein, dass die Vereine nur einen Teil des Tages einer Betreuungswoche anböten und damit dies als Werbeplattform nutzen, während die Rahmenbedingungen durch die zum Teil hauptamtlichen Kräfte organisiert werden, ergänzte KiJuKu-Vorsitzende Mechthild Wallny.

7. Clean-Up im März 2026: Initiator Matthias Scharenberg teilte mit, dass am 21. März 2026 der siebte Clean-Up in Grenzach-Wyhlen stattfinden wird. „Was einst mit zwei Familien begonnen hat, wurde nun zu einem Event mit Sternmarsch“, zog er sein Zwischenfazit.

Er rief die Vereine dazu auf, dies als Teambuilding-Maßnahme gemeinsam anzugehen. Michael Jäger stellte aus Sicht der IG Velo mit einigen Bildern vor, wie das aussehen könnte. Zum Abschluss wird es wieder einen Hock mit Essen, Trinken und Musik geben. „Das ist eine tolle Aktion“, lobte Arge-Vorsitzende Marianne Müller das Engagement.

Sportlerehrung 2024/ 2025: Wegen fehlender Rückmeldungen musste die für Herbst geplante Sportlerehrung 2024 verschoben werden. Diese soll nun mit den Meldungen für 2025 zusammen bei einer Veranstaltung im Frühjahr 2026 nachgeholt werden.