Joseph Goebbels (re.) fürchtete die Intelligenz des französischen Botschafters André François-Poncet (Mitte), der hier mit Adolf Hitler spricht. Foto: rbb/Fonds AFP

Die Dokumentation „Als Botschafter bei Hitler“ im Ersten erzählt, wie Diplomaten ihre Heimatländer vor Hitler warnten. Es geht aber auch um Europas Gegenwart.

Stuttgart - Dass Großbritannien in den dreißiger Jahren gegenüber Nazideutschland bis zum Überfall auf Polen viel zu nachgiebig war, das wird gerne einer völlig falschen Lageeinschätzung durch den britischen Premier Neville Chamberlain zugeschoben. Diese Verkürzung lässt völlig außer Acht, wie viel Sympathie die Nazis in manchen Kreisen Englands genossen. Der 1937 als Spitzendiplomat nach Berlin entsandte Nevile Henderson, einer der Protagonisten der nun im Ersten zu sehenden Dokumentation „Als Botschafter bei Hitler“, ist ein schaurig gutes Beispiel für diese Spezies.

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