Das Bauprojekt zwischen Hansjakob-, Rehman-, Friedhofstraße und Hindenburgring geht weiter.
Die Bauarbeiten an den Hans-Thoma-Höfen gehen in die zweite Runde. In zwei Bauabschnitten entstehen durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) 155 Wohn- und drei Gewerbeeinheiten.
90 Wohnungen sind im ersten Areal bereits fertiggestellt worden. Nun beginnen die Arbeiten am zweiten Areal, zwischen Hansjakob-, Emil-Rehman-, Friedhofstraße und Hindenburgring, wo die Bima weitere 85 Wohnungen realisiert.
„Auf fünf Gebäude verteilt entstehen moderne, zeitgemäße Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen", teilt Christiane Worring, Sprecherin der Bima, mit. Gewerbeeinheiten werden im zweiten Bauabschnitt nicht geplant.
Laut Bima wird der Stellplatzbedarf überwiegend über den Bau einer Tiefgarage abgedeckt werden.
Anschluss ans Netz
In Sachen Nachhaltigkeit will sich die Bima zeitgemäß aufstellen. Für die Wärme- und Energieversorgung werden alle Gebäude an das Nahwärmenetz angeschlossen und mit einer Photovoltaikanlage auf den Dächern versehen.
Auch Stellplätze für E-Mobilität soll es geben. „Für die Telekommunikation ist das Quartier mit einem Anschluss an das Breitbandkabel gut für die Zukunft aufgestellt, so Christiane Worring.
Zunächst für Bundesbedienstete
Die Wohnungsvergabe erfolge analog zum ersten Quartier im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes an Bundesbedienstete. Dazu zählen unter anderem Beschäftigte von Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll.
Alle Wohnungen, die nicht innerhalb von vier Wochen an die Berechtigten der Wohnungsfürsorge vergeben werden, können dann Wohnraum für jedermann werden. Und das zu günstigen Konditionen von maximal zehn Euro Miete pro Quadratmeter, erklärt Worring. Sobald die derzeit laufenden Abbrucharbeiten abgeschlossen sind, wird mit dem Neubau begonnen. Dieser sei auf Sommer 2026 terminiert. Mit der Fertigstellung des gesamten Areals könne Donaueschingen Anfang/ Mitte 2029 rechnen.