Seit 1. Januar ist die 29-jährige Samira Bensmail in der Gemeinde als Koordinatorin für Jugend- und Vereinsentwicklung angestellt. Nach wenigen Wochen zieht sie eine erste Bilanz über ihre Arbeit und spricht über geplante Projekte.
Zuvor arbeitete Samira Bensmail fünf Jahre lang bei der Stadtverwaltung St. Georgen, wo sie unter anderem den Jugendgemeinderat und das Jugendhaus betreut hatte.
Die neue Stelle passe perfekt zu ihren Vorstellungen, da sie hälftig auch Schulsozialarbeit umfasse, so Bensmail. Die Zweiteilung sei super, da sie auch die Freizeit Jugendlicher betreffe.
Jugendliche sollen sich politisch engagieren
Unterstützen werde sie den Zukunftsausschuss, in dem sich Kinder und Jugendliche politisch engagieren und in der Gemeinde beteiligen können.
Laut ihrem direkten Vorgesetzten, Hauptamtsleiter Sebastian Duffner, gab es für die Stelle drei Bewerbungen. Bensmail ist dabei aus seiner Sicht „ein absoluter Glücksgriff“, da sie dank Studium und bisheriger Arbeit Kenntnisse in den zwei Bereichen hat, für die Mönchweiler eine Kraft suchte. Sie werde als Jugendkoordinatorin auch die ab 2026 gesetzlich vorgeschriebene Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich federführend mitgestalten. Das sei für kleine Gemeinden eine große Herausforderung.
Jugendforum ist geplant
Angedacht ist auch ein Jugendforum, bei dem Teilnehmer eingeladen sind, Projektideen einzubringen, die dann der Zukunftsausschuss weiter bearbeiten soll. Man werde dabei zwar ein paar Parameter vorgeben, an sich sollen Kinder aber ihre eigenen Vorschläge einbringen, verspricht Bensmail.
Ebenfalls wieder stattfinden soll der Kinder- und Familientag, und für die Herbstferien ist ein Zirkusprojekt für bis zu 80 Kinder geplant. Bensmail sei eine wichtige Schnittstelle zu allem, was mit jungen Bürgern zu tun habe, resümiert Duffner. Auch sei sie die erste Mitarbeiterin, die das neue Onboarding-Paket der Gemeinde erhielt, das kleine Geschenke, Willkommensgrüße und Nervennahrung enthalte.
An ihrer neuen Arbeitsstelle sei sie gut aufgenommen worden, sowohl von Verwaltungsmitarbeitern als auch von Schülern und Lehrkräften, freut sich Bensmail.