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Appell an Tagestouristen Schömbergs Bürgermeister mahnt Corona-Auflagen an

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In Oberlengenhardt standen auch am Montag viele Autos am Straßenrand. Foto: Krokauer

In den vergangenen Tagen hat der Winter auch in der Glücksgemeinde Schömberg Einzug gehalten. Bürgermeister Matthias Leyn mahnt jedoch die Tagestouristen, sich angesichts der Corona-Krise an die Regeln zu halten.

Schömberg - Die Touristik und Kur (TuK) der Gemeinde Schömberg hat Verständnis dafür, wenn jeder in den harten Wochen des Lockdowns in die Natur dränge. "An sich ist es auch ein tolles Erlebnis mit der Familie und den Kindern im Schnee zu spazieren und zu spielen", heißt es in einer Pressemitteilung der TuK.

"In Zeiten einer Pandemie kann dies leider nicht so unbeschwert wie sonst erfolgen", warnt sie. Aus diesem Grund richtet sich Schömbergs Bürgermeister Leyn mit einem dringenden Appell an alle Bürger und vor allem an die vielen Tagesgäste, die es in den Schnee zieht. "Gerne würden wir alle gemeinsam unbeschwert im Schnee toben und dieses Wunder der Natur endlich mal wieder genießen. Trotzdem ist es so, dass wir die derzeit geltenden Bestimmungen in Bezug auf Corona nicht außer Acht lassen dürfen", mahnt der Bürgermeister. "Wir alle wollen so schnell wie möglich zur Normalität zurück. Dies wird aber nur geschehen, wenn die Infektionszahlen deutlich sinken", ist der Rathauschef überzeugt. "Hierzu können und müssen wir alle unseren Beitrag leisten", so Leyn. Derzeit sei es nicht möglich, Großveranstaltungen und Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder und Kinos zu besuchen. "Daher sollten wir auch im Freien darauf achten, dass es hier nicht zu Ansammlungen kommt. Abstand und Maskenpflicht müssen auch hier unser Verhalten bestimmen", betont der Bürgermeister.

Appell an die Solidarität

Der Rathauschef hofft auf den Zusammenhalt in der Bevölkerung: "Die Schließung von Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Hotellerie macht uns sehr zu schaffen und bereitet uns auch in Bezug auf die Zukunft sehr viel Sorge. Unsere Solidarität gilt dabei auch den betroffenen Unternehmern. Schon deshalb wünschen wir uns eine Rückkehr zur Normalität."

Daher die dringende Bitte von Leyn, insbesondere auch an alle Gäste: "Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen in unserer Gemeinde. Wenn Sie jedoch feststellen, dass der Andrang zu groß ist, verschieben Sie bitte Ihren Spaziergang oder andere Aktivitäten. Der Winter wird noch einige Wochen bleiben." Er bat die Besucher, die Natur so zu hinterlassen, wie die Gäste sie selbst gerne vorfinden wollen. Zudem appellierte er an die Besucher, Straßen, Geh- und Feldwege frei zu halten und die unzähligen öffentlichen Parkplätze zu nutzen. "Unsere Anwohner haben viel Verständnis, aber zugeparkte Einfahrten oder Garagen möchte niemand haben. Zeigen Sie bitte auch hier Solidarität", so Leyn. "Nehmen Sie bei einem Spaziergang außerdem auch Rücksicht auf unsere Tierwelt und bleiben Sie auf den Wegen und entsorgen Sie Ihren Müll in den dafür vorgesehenen Mülleimern oder nehmen ihn wieder mit nach Hause", mahnte der Rathauschef.

Skihang Eulenloch gesperrt

"Wenn jeder seinen Beitrag leistet, können wir alle in dieser schwierigen Zeit unsere schöne Natur genießen. Geben Sie aufeinander Acht und bleiben Sie gesund", so der Bürgermeister abschießend.

Nach wie vor gesperrt ist der Skihang Eulenloch, teilte die TuK mit. Dort gab es am 30. Dezember einen Unfall, bei dem zwei Kinder schwer verletzt wurden. Bei einem weiteren Unfall wurde eine 39-Jährige am Bein verletzt.

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