Foto: Bad Dürrheimer

Nachhaltiges Wirtschaften – an diesem Leitprinzip orientiert sich der Bad Dürrheimer Mine-ralbrunnen.

Nachhaltiges Wirtschaften – an diesem Leitprinzip orientiert sich der Bad Dürrheimer Mine-ralbrunnen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die klimafreundliche Produktion. Deshalb hat sich das südbadische Unternehmen das Ziel gesetzt, mit der Marke Bad Dürrheimer bereits in 2020 CO2-neutral zu werden.

Klimaschutzstrategie: Reduktion vor Kompensation

Um dieses Ziel zu erreichen, lässt der Mineralbrunnen regelmäßig die Menge an Treibhaus-gasemissionen berechnen, für die er direkt und indirekt verantwortlich ist. Diese Klimabilanz dient als Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen, bspw. durch die Umstellung auf LED Beleuchtung und dem Bezug elektrischer Energie aus nachhaltigen Quellen. Derzeit unver-meidbare Emissionen wie beispielsweise CO2 -Emissionen der LKWs werden kompensiert.

Nachhaltige Entwicklung

Als Kompensationsprojekt, also für den Ausgleich der derzeit unvermeidbaren Emissionen, entschied sich der Mineralbrunnen für ein Trinkwasserbrunnen-Projekt in Gatsibo, Ruanda. Es kombiniert Klimaschutz mit sozialen Aspekten: In Gatsibo werden – mit finanzieller Unterstützung des Mineralbrunnens – Trinkwasserbrunnen revitalisiert. Das führt unmittelbar zur Reduzierung von Treibhausgasen, denn der bisher übliche, aber klimaschädliche Abkochvorgang mit Holzbrennöfen wird dadurch überflüssig. Sauberes Trinkwasser aus einem Brunnen bedeutet für die Menschen vor Ort zudem eine sichere Versorgung und Schutz vor Krankheiten.

Auch in der Region engagiert sich der Mineralbrunnen für mehr Klimaschutz, beispielsweise indem er den ökologischen Landbau und so gesunde, humusreiche Böden fördert. Denn: Böden speichern rund viermal so viel Kohlenstoff wie die oberirdische Vegetation und mehr als doppelt so viel wie die Atmosphäre.