Der VfR Hornberg will sich in der neuen Liga erst mal zurechtfinden. Foto: Verein

Nach dem unvermeidbaren Abstieg in der Vorsaison geht der VfR Hornberg mit neuem Trainer in der Kreisliga A Süd an den Start.

Wenn Stefan Röck über die abgelaufene Saison des VfR Hornberg spricht, nimmt er kein Blatt vor den Mund. Sang- und klanglos sei man aus der Bezirksliga abgestiegen, ordnet der Vorsitzende ein. Das jedoch tut der Stimmung im Team keinen Abbruch. "Ein Abstieg ist für uns als Verein kein Problem. Die Spieler sind bei uns aus Spaß an der Freude", sagt. Und: "Wir hatten auch viele Verletzte. Der Abstieg war nicht zu verhindern."

Trainer hörte während der Saison auf

Im Sommer folgte nun der Umbruch nachdem Trainer Markus Armbruster schon zum Ende der vergangenen Saison sein Hut nahm – in der neuen Saison ist er beim SV Mühlenbach. Mittlerweile sind Cheftrainer Thomas Stuber und sein "Co" Saverio Urso in der Verantwortung. "Die beiden machen sich gut", freut sich der Vorsitzende Röck, dass die beiden Coaches einen guten Start hatten.

Sie haben nun die Aufgabe, mit der Mannschaft in der neuen Liga anzukommen. Dass das auch für den Bezirksliga-erfahrenen Kader schwierig werden könnte, ist auch den Verantwortlichen beim VfR bewusst. "Da wird anders Fußballgespielt", sagt Röck. Daher muss man sich erst mal in der Kreisliga A Süd zurecht finden. Wohin dann der Weg in dieser Runde geht, ist offen.

Als Titelaspirant sieht man sich in Hornberg nicht unbedingt, der direkte Wiederaufstieg ist nicht als Ziel ausgegeben worden. "Wir müssen eher schauen, dass die junge Mannschaft zusammenbleibt – dann kann die nächsten zwei bis fünf Jahre etwas entstehen", sagt Röck mit Blick auf die Zukunft. Beim Bezirksliga-Absteiger aus der Vorsaison denkt man also langfristig, die Ambitionen auf die Bezirksliga verneint Röck nicht komplett.

Viele junge Spieler sind neu im Herren-Kader

Vorerst jedoch sind sie auf Eis gelegt, in der neuen Saison ist ein Platz im "gesicherten Mittelfeld" anvisiert. "Vom Aufstieg zu reden, wäre vermessen", sagt Rösch. Auch weil im Sommer kein externen Neuzugänge kamen. Stattdessen wurden mehrere Spieler aus der eigenen Jugend in den Herren-Kader übernommen, sie sollen nach und nach integriert werden, um in Zukunft eine größere Rolle zu spielen.

Der Kader

Tor: Fabian Lazar, Maurice Renouard, Niclas Stern

Feld: Andreas Aberle, Simon Bader, Silviu-Marius Becia, Johannes Boye, Magnus Budszus, Ivan Coastas Perez, Julian Epting, Luca Fehrenbacher, Christian Romero, Elija Giadrini, Philipp Hopp, Gentian Istrefaj, Ebrima Keita, Elias Kienzler, Joshua Kienzler, Samuel Kienzler, Dino Martan, Dario Garcia, Alexander Mounivong, Chanty Mounivong, Steffen Oeser, Daniel Romero, Jose Morillas, Carlos Sanchez, Enis Ramosaj, David Rosenfelder, Marco Röck, Fitim Salihu, Helder Santos, Marco Scholder, Mario Schwendemann, Nico Schwer, Alexandru Serbu, Daniel Urso, Steven Urso, Bruno Martinez, Yannic Wisser, Emanuel Wöhrle, Gian-Luca Zanger

Trainer: Thomas Stuber und Saverio Urso (erste Saison)