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Wer wissen will, wie Zukunft in der Fertigung geht – hier in Deutschland, im Nordschwarzwald, im schönen Nagold – sollte ein Bewerbungsgespräch bei G&G Beschläge GmbH buchen.

Wer wissen will, wie Zukunft in der Fertigung geht – hier in Deutschland, im Nordschwarzwald, im schönen Nagold – sollte ein Bewerbungsgespräch bei G&G Beschläge GmbH buchen. Gute Leute werden hier gesucht. Die Besten! Denn als frischgebackener „Top 100“-Innovator will man der Billig-Konkurrenz aus Asien und Osteuropa auch weiterhin mit absoluter Spitzen-Qualität „made im Ländle“ und dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis der Branche weltweit den Rang ablaufen.

 

Wer den leichten, den einfachen Weg sucht – der ist hier falsch. Denn auf seine Art ist G&G Beschläge absolut einzigartig. Als hierzulande auf breiter Front, schon vor Jahrzehnten quer durch fast alle Industrie-Zweige die Fertigung von Massen-Artikeln in Billiglohn- Länder ausgelagert wurde, setzte man bei den Nagolder Top-Innovatoren auf eine andere, eine ganz eigene Lösung: Konsequente Automatisierung und bedingungslos einzigartige, und damit konkurrenzlose Business-Prozesse. „Wir haben zu einem Zeitpunkt auf Industrie 4.0 gesetzt, als noch niemand wusste, was das ist und wie das mal heißen würde“, erklärt Ralf Nesch, seit 1996 Chef bei G&G Beschläge.


Industrie 4.0 – das meint heute die konsequente Digitalisierung von Fertigungsprozessen, basierend auf einer komplexen, IT-gestützten Vernetzung aller Produktions-Teile. Genau diese Art der Digitalisierung wird bei G&G Beschläge unter Ralf Nesch bereits seit einem Vierteljahrhundert konsequent vorangetrieben. Die Firma entwickelt und baut dafür sämtliche eingesetzten Maschinen immer selbst und entwickelt auch deren Steuerung mit einem eigenen, hoch kreativen und eben innovativen IT-Team kontinuierlich weiter, seit 2007 etwa verknüpfen bereits zentrale Server
sämtliche Komponenten der Fertigung miteinander. Längst ist die eingesetzte IT ein „optimiertes System“, man könnte es „KI“, künstliche Intelligenz nennen. Aber das hieße, der fremden Software die Kontrolle der zentralen Prozesse zu überlassen. „Das wollen wir nicht!“ Weshalb Nesch viel lieber von „kontrollierter KI“ spricht – um auch wirklich immer alle Produktionsprozesse arithmetisch kontrollieren „und vor allem über die langjährigen Erfahrungswerte optimieren“ zu können.


Wer genau mitgelesen hat, erkennt den momentanen Innovations-Vorsprung der Nagolder Beschläge-Spezialisten: Denn der Rest der mittelständischen Welt setzt sich gerade erst richtig mit dem Thema KI auseinander, und wird später erst die Erfahrung machen müssen, dass es ein sehr langer und kostspieliger Weg ist, die Basis zum Einsatz von „KI“ zu schaffen. Bei G&G Beschläge ist man längst weiter, nutzt die eigenen, lernenden Prozesse, um die selbst entwickelten, eben erfahrungsbasierten Fertigungssysteme – das wertvolle Unternehmens-Knowhow – vor allem auch mit der niemals ersetzbaren menschlichen Intelligenz weiter kontinuierlich zu perfektionieren. Um Wettbewerbsvorsprünge zu generieren. Denn: „Wer nur auf maschinelle Intelligenz setzt, verlernt die Möglichkeit, auch mal Dinge komplett neu zu denken und neu zu strukturieren.“

 

Und das ist eben genau die „DNA“ von G&G Beschläge: Geniale menschliche Ideen umsetzen. Dinge neu denken. Genauso fingen 1988 die beiden Gründungsgesellschafter Gerhard Koch & Gerd Freiberger an, selbst entwickelte Verbindungsbeschläge – damals noch in Keller eines Wohnhauses in Vollmaringen – zu produzieren. Wer in den Jahrzehnten seitdem je einen IKEA-Schrank zusammengebaut hat, hat es dabei garantiert mit Produkten von G&G Beschläge zu tun bekommen. Einfach geniale kleine Helfer, die gerade im Möbel-Bau einem die Arbeit konsequent erleichtern. Seitdem ist die Produktpalette auf heute mehr als 2000 lieferbare Artikel gewachsen. 1,5 Milliarden Teile davon werden pro Jahr ausgeliefert, was in der längst vollautomatisierten Produktion 20 Tonnen Fertigware pro Tag im Drei-Schicht-Betrieb bedeutet.


Nesch: „All unsere Bestrebungen richten sich auf das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich kenne keinen vergleichbaren Betrieb, der mit weniger Personaleinsatz unsere Top-Qualitäts- und Serviceleistungen abbilden kann. Nur so können wir stets die Erträge für die hohen Investitionen in unsere innovativen Maschinen und Prozesse erwirtschaften, die unseren teuren Standort krisenfest und auch für die Zukunft dauerhaft sichern werden.“ Was als unternehmerisches Gesamtkunstwerk jetzt auch die Juroren des Innovationswettbewerbs „TOP 100“ überzeugte. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, langjähriger Mentor von „TOP 100“. Der unter anderem in einer Video-Botschaft (abrufbar auf: www.gg-hardware.com) die hohe Innovations-Kraft des Nagolder Vorzeige-Unternehmens würdigte.

Autor: Axel H. Kunert Fotos: Unternehmen