Foto: Müller Massiv- und Holzbau

Für Adolf und Thorsten Müller ist es „das schönste Grundstück in Nagold": die Kanalstraße 15 bis 17, wo bis vor Kurzem noch eine alte Gärtnerei mit Gewächshäusern stand. Der erfahrene Kaufmann Adolf Müller und der  kreative Ingenieur Thorsten Müller wollten dieses Sahnestück unbedingt projektieren. Die gute Nachricht: Das Konzept steht, die Baugenehmigung ist erteilt. 18 individuell geschnittene, moderne Wohneinheiten, unter einem  energetisch ausgeklügelten, zukunftsfähigen Dach, in ruhiger Lage und jede mit einer Besonderheit (vom Gartenanteil bis zum Wintergarten) mit traumhaftem Blick auf die romantische Nagolder Burg werden demnächst gebaut.  Die noch bessere Nachricht: Käufer können sich auf manche davon noch bewerben.

„Da gleicht kein Ei dem anderen", fasst Thorsten Müller die Schnitte der Wohnungen mit Blick auf die Pläne zusammen. Das lässt bereits die äußere Gebäudeform erahnen. In einem L sind zwei Gebäudeteile entlang der ruhigen Straße angeordnet, sodass sich die Gartenanteile, über die jede Erdgeschosswohnung verfügt, in Richtung sonnigem Südwesten öffnen. Zweieinhalb Geschosse geht es nach oben. Im ersten Obergeschoss bietet jede Wohnung einen einladenden Balkon zum Entspannen, im zweiten Obergeschoss findet sich auf einem Gebäudeteil ein Penthouse, auf dem anderen drei Wohnungen - allesamt inklusive einzigartiger Dachterrasse. Zwei barrierefreie Eingänge führen in die Gebäudeteile, zwei Aufzüge bringen Bewohner und Gäste stilvoll nach oben. In der Tiefgarage sowie auf den Außenstellplätzen finden die künftigen Eigentümer nicht nur ausreichend Stellplätze vor, sondern auch Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, egal ob zwei oder vier Räder. Denn was den Neubau besonders macht, ist seine energetische Brillanz, wie Adolf Müller erklärt. 

In Sachen Energie haben Adolf und Thorsten Müller den Blick weit in die Zukunft gerichtet. Ihre Kunden sollen effizient und nachhaltig leben können. Die PV-Anlage, die auf dem Flachdach installiert wird, wird bereits mehr Strom liefern, als die späteren Bewohner verbrauchen dürften. Für eine spätere Erweiterung werden bereits alle Vorkehrungen getroffen. Zudem setzen Müllers auf die Energiegewinnung mittels Erdwärme. Dämmung und Co. sind natürlich entsprechend ausgeführt, sodass die Eigentümer mit wenig Wärmeverlust rechnen dürfen. 

Der individuelle Schnitt jeder Wohnung sorgt für Einheiten in ganz unterschiedlichen Größen und damit auch für unterschiedliche Bedürfnisse. Die kleinste Wohnung mit etwa 30 Quadratmetern richtet sich eher an Singles und ist für rund 180.000 Euro zu haben. Mehrere Wohnungen bewegen sich größentechnisch im mittleren Bereich bei etwa 75 Quadratmetern. Interessenten können hier mit Preisen ab 430.000 Euro planen. 

„Einmalige Lage macht dieses Objekt so besonders" 
Was ist der Vorteil, eine noch nicht gebaute Wohnung zu kaufen? 
Die neuen Eigentümer haben noch viele Freiheiten, sei es bei der Auswahl der Bodenbeläge, das Versetzen von nicht tragenden Wänden oder sogar das Zusammenlegen mehrerer Einheiten zu einer größeren Wohnung. 

Was macht dieses Objekt so besonders? 
Die einmalige Lage. In wenigen Gehminuten ist man in der Nagolder Innenstadt, im Kleb, im Freibad oder bei den Schulen. Dennoch ist das Haus weit genug weg von allem, dass man weder den Straßen- noch den Pausenlärm ertragen muss. Dazu kommt natürlich der Blick auf die wunderschöne Burg. 

Wann rechnen Sie mit der Fertigstellung? 
Wir planen den Baubeginn für diesen Sommer, die Bauzeit dürfte etwa eineinhalb Jahre dauern. Anschließend erhalten die Eigentümer ihre schlüsselfertigen Wohnungen. 

Sie sind ein regional ausgerichtetes Büro? 
Definitiv. Wir selbst kommen aus Nagold und kooperieren für unsere Projekte auch nur mit regionalen Handwerksbetrieben, zu denen wir teilweise schon seit Jahrzehnten eine gute und vertrauensvolle Beziehung pflegen. 

Wie sieht die Struktur bei Ihnen aus? 
Wir sind ein Familienbetrieb mit über 25 Jahren Erfahrung. Als Geschäftsführer der Müller Massiv- und Holzbau kümmere ich mich um die Projektsteuerung. Man Vater Adolf setzt den Neubau „alte Gärtnerei" als Geschäftsführer der Hausbau Südwest um und befasst sich in dieser Funktion ausschließlich mit der Abwicklung dieses Projekts.

Die Lage am Kreditmarkt hat sicher einige verunsichert ...Natürlich, die gestiegenen Zinsen merken wir auch. Im persönlichen Gespräch lässt sich da aber meist vieles klären. Wir kommen nun wieder in eine deutlich bessere Zeit, da die Zinsen gesenkt wurden. Die Preise haben sich ebenfalls stabilisiert und Lieferenpäße gibt es keine mehr. Selbstverständlich helfen wir auch bei der Suche nach passenden Finanzierungsmöglichkeiten. 

Autor und Fotos: Jacqueline Geisel, Visualisierung: Müller Massiv- und Holzbau